Volleyball: Frauen-Bundesliga
Gespräche statt Playoffs beim USC Münster

Münster -

Im Moment gilt beim USC Münster das gesprochene Wort. Kaum ist die alte Saison abgehakt, geht es schon um die nächste. Wer geht, wer bleibt. Trainerin Lisa Thomsen und Sportlicher Leiter Ralph Bergmann sondieren die Lage, Ergebnise werden in Kürze folgen ....

Montag, 22.03.2021, 17:41 Uhr aktualisiert: 23.03.2021, 10:33 Uhr
„Sehr viele Gespräche“ führt derzeit Ralph Bergmann, der an der sportlichen Zukunft des USC arbeitet.
„Sehr viele Gespräche“ führt derzeit Ralph Bergmann, der an der sportlichen Zukunft des USC arbeitet. Foto: Jürgen Peperhowe

Aus der Ferne und sicher etwas sehnsüchtig verfolgte der USC Münster das Geschehen im Playoff-Viertelfinale, das die Unabhängigen nach einer schwachen Saison als Hauptrunden-Neunter verpasst hatten. Statt Saisonverlängerung stand für den Volleyball-Bundesligisten die Aufarbeitung auf dem Programm, längst sind die sportlichen Führungskräfte in die Planung der kommenden Spielzeit eingestiegen.

Gesprächsmarathon

„Sehr viele Gespräche“ hat Ralph Bergmann, der seinen zwischenzeitlichen Job als Trainer und Platzhalter für Lisa Thomsen wieder aufgibt und künftig zurück auf den Posten des sportlichen Leiters wechselt, in der vergangenen Woche geführt. Da stand der regelmäßige Austausch mit Thomsen auf dem Programm, mit den Spielerinnen aus dem aktuellen Kader tauschte sich der 50-Jährige aus – und natürlich fehlte auch die Kontaktaufnahme zu potenziellen Neuverpflichtungen nicht in seinem Gesprächsmarathon. „Es passiert gerade einiges, aber noch ist nichts spruchreif. Fakt ist aber, dass wir einen ordentlichen Umbruch haben werden“, sagt Bergmann.

Steigt Linda Bock aus?

Mit Juliane Langgemach und Kapitänin Barbara Wezorke haben zwei Mittelblockerinnen noch einen Vertrag bis 2022, auch Linda Bock besitzt noch einen gültigen Kontrakt, der allerdings eine Ausstiegsklausel beinhaltet. Und von der will, so heißt es in der Gerüchteküche, die Nationallibera Gebrauch machen.

Van Aalen in Potsdam ein Thema

Ebenfalls bei einem anderen Verein – gemunkelt wird beim SC Potsdam – gehandelt wird Zuspielerin Sarah van Aalen, deren Arbeitspapier wie bei ihren weiteren Teamkolleginnen im Sommer endet. Sieben Verträge laufen aus, dazu besitzt auch Youngster Erika Kildau vom Bundesstützpunkt kein Dokument, das sie an den Verein bindet. Es ist kein Geheimnis, dass der USC mit der 18-jährigen Libera weiterarbeiten will wie mit ein, zwei weiteren Spielerinnen. Ebenso ist es kein Geheimnis, dass er für einige Akteurinnen eine andere Karriereplanung, als weiter in Münster zu spielen, für „sinnvoller“ (Bergmann) hält.

Bald „Spruchreifes“

Die Dinge sind am Berg Fidel also im Fluss, sobald wie möglich will der sportliche Leiter „Spruchreifes“ liefern. „Wenn wir etwas haben, dann will ich es auch schnell loswerden“, erklärt Bergmann, für den in diesen Tagen ganz sicher noch sehr viele weitere Gespräche anstehen.

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