Basketball: 2. Bundesliga Pro B
83:70 gegen die TKS 49ers – die WWU Baskets mit zweitem Playoff-Sieg

Münster -

Die WWU Baskets Münster stehen mit einem Bein in der zweiten Playoff-Runde. Nach dem klaren Erfolg über Bayern München II ließ das Team von Trainer Philipp Kappenstein ein 83:70 (42:36) gegen die TKS 49ers aus Stahnsdorf folgen. Am Ostersonntag geht es in Coburg um den Gruppensieg, eine Steigerung zum Donnerstagsspiel aber müssen die Baskets dort wohl liefern.

Donnerstag, 01.04.2021, 21:40 Uhr aktualisiert: 02.04.2021, 14:28 Uhr
Marck Coffin, der hier Karolis Babkauskas das Nachsehen gab, brachte mit seinen zwölf Punkten im ersten Viertel die Baskets in die Spur. Münster gewann auch sein zweites Playoff-Spiel und hat nun in Coburg beste Chancen auf den Gruppensieg.
Marck Coffin, der hier Karolis Babkauskas das Nachsehen gab, brachte mit seinen zwölf Punkten im ersten Viertel die Baskets in die Spur. Münster gewann auch sein zweites Playoff-Spiel und hat nun in Coburg beste Chancen auf den Gruppensieg. Foto: Jürgen Peperhowe

Ostersonntag kann auch sportlich ein Feiertag werden für die WWU Baskets Münster. Nach dem 83:70 (42:36) gegen die TKS 49ers aus Stahnsdorf liegen die Spielgewinner mit zwei Siegen in der Playoff-Gruppe 2 vorne – und haben die besten Karten für den Sprung in die nächste Runde dieser Pro-B-Serie. Insgesamt für Spannung sorgte die Niederlage Coburgs, dem Baskets-Gastgeber am 4. April, gegen die Bayern-Youngsters.

Es fiel den Baskets nicht leicht, gegen den bekannten Nord-Rivalen aus Brandenburg in den gewünschten Rhythmus zu kommen. Das Spiel pendelte zwischen einigen Phasen hin und her. Die zuletzt gegen Bayerns Zweite gezeigte defensive Schärfe brachten die Gastgeber nicht zuverlässig auf. Aber zum entscheidenden Zeitpunkt war die Truppe da und distanzierte den hartnäckigen Gegner, der die Saisonfortsetzung als „Bonus-Programm“ auffasste. Mitentscheidend war der Dreier-Hagel im dritten Viertel: Sechs weite Würfe fanden in diesem Abschnitt ins Ziel, vier davon gelangen Jan König.

Kappenstein wechselt in erster Fünf

Baskets-Trainer Philipp Kappenstein, der in der ersten Fünf wechselte und Stammspieler wie Marck Coffin und Kapitän Jan König einwechselte, musste wiederholt korrigierend eingreifen. „Es war klar, dass der Gegner alles versuchen musste. Das hat er getan, aber wir haben trotz einiger Wackler die richtigen Antworten gefunden“, sagte er nach dem elften Heimsieg der Saison im 13. Auftreten am Berg Fidel. „Wir haben jetzt eine echte Chance, in der zweiten Runde die weiten Auswärtsfahrten zu reduzieren – wenn wir Erster der Gruppe bleiben.“ Spieltermine der zweiten Runde sind der 23., 25. und 28. April – das Programm ist happig.

WWU Baskets Münster – TKS 49ers

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  • Die WWU Baskets Münster stehen mit einem Bein in der zweiten Playoff-Runde.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Nach dem klaren Erfolg über Bayern München II ließ das Team von Trainer Philipp Kappenstein ein 83:70 (42:36) gegen die TKS 49ers aus Stahnsdorf folgen.

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  • Am Ostersonntag geht es in Coburg um den Gruppensieg, eine Steigerung zum Donnerstagsspiel aber müssen die Baskets dort wohl liefern.

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Erst mit der Einwechslung des ball- und wurfsicheren Coffin rissen die Baskets die Regie an sich. Zwölf Punkte machte der Austro-Amerikaner im ersten Viertel – danach trat er zwar nicht mehr als Scorer in Erscheinung, war aber wie gewohnt für die Statik des münsterischen Spiels wichtig. Nicht jeder hatte so viel Überzeugung in seinen Aktionen. Defensiv bekam Münster dann Pro­bleme, wenn Stahnsdorf das Spiel über Außen in die Breite zog und den Mann unterm Korb fand.

Jan König und Reuter mit letzten Dreiern

Ein Weglaufen war Münster nicht vergönnt. Das 17:22 im zweiten Viertel ließen Jan König, Jasper Günther und Kollegen nicht auf sich sitzen. Die Asse trafen, gut freigespielt und jetzt auch nervenstark. Die Brandenburger brachten zwar Topscorer Malik Toppin besser in Position, aber im vierten Viertel schwand die Zuversicht der Gäste zusehends. Letzte Dreier von Jan König und Thomas Reuter sorgten für Gewissheit. „Es war klar, dass der Gegner unterm Korb seine Präsenz zeigen kann“, sagte Kappenstein. „Mit dem, was wir zugelassen haben, kann ich aber gut leben.“ Ostersonntag soll und kann der nächste Schritt erfolgen.

Punkte: Günther (21/2 Dreier), J. König (17/5), Coffin (12/1), Delpeche (9), Reuter (8/2), Pahnke (5), Baues, Hänig (je 3), Weß (3/1), Grühn (2)

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