Basketball: 2. Bundesliga Pro B
Das nächste Ziel der WWU Baskets Münster heißt Gruppensieg

Münster -

Die erste Gruppenphase der Playoffs haben die WWU Baskets Münster so gut wie überstanden. Nach den Siegen über Bayern München II und die TKS 49ers Stahnsdorf ist der Pro-B-Ligist ungeschlagen und hat beste Karten, den Gruppensieg zu erreichen. Dafür kann in einer bestimmten Konstellation sogar eine Niederlage reichen – von der aber die Baskets nichts wissen wollen.

Freitag, 02.04.2021, 16:00 Uhr aktualisiert: 02.04.2021, 16:06 Uhr
Voller Einsatz unter dem Korb: Malcolm Delpeche versucht unter Beobachtung von Marck Coffin (2. v. r.) und Helge Baues (v.) zu punkten, den Stahnsdorfern Karolis Babkauskas (r.)
Voller Einsatz unter dem Korb: Malcolm Delpeche versucht unter Beobachtung von Marck Coffin (2. v. r.) und Helge Baues (v.) zu punkten, den Stahnsdorfern Karolis Babkauskas (r.) Foto: Jürgen Peperhowe

Als Jasper Günther drei Minuten vor dem Ende einen Dreier verwandelt und im nächsten Angriff auch Thomas Reuter aus der Distanz getroffen hatte, da machte sich endlich Erleichterung breit bei den WWU Baskets Münster. Der Widerstand der TKS 49ers aus Stahnsdorf im zweiten Spiel der ersten Playoff-Runde war mit den Punkten zum 81:69 endgültig gebrochen, die Mannschaft von Trainer Philipp Kappenstein hat mit dem 83:70 (42:36)-Erfolg die Tür zur nächsten Runde soweit aufgestoßen, dass sie nur noch theoretisch zu fallen kann.

Im Gegenteil, Münster hat nun am Ostersonntag (16 Uhr) die Chance, in der Partie beim BBC Coburg den Gruppensieg perfekt zu machen und sich damit in der folgenden zweiten Vierergruppe erneut zwei Heimspiele zu sichern. „Das ist unser Ziel, das würde einiges einfacher machen“, sagte Kappenstein mit Blick auf die Terminierung der zweiten Playoff-Phase. Die Taktung mit den Ansetzungen 23., 25. und 28. April ist ungemein eng, eine Auswärtsfahrt weniger wäre da von großem Vorteil.

WWU Baskets Münster – TKS 49ers

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  • Die WWU Baskets Münster stehen mit einem Bein in der zweiten Playoff-Runde.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Nach dem klaren Erfolg über Bayern München II ließ das Team von Trainer Philipp Kappenstein ein 83:70 (42:36) gegen die TKS 49ers aus Stahnsdorf folgen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Am Ostersonntag geht es in Coburg um den Gruppensieg, eine Steigerung zum Donnerstagsspiel aber müssen die Baskets dort wohl liefern.

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Die Baskets haben es selbst in der Hand, Platz eins zu sichern. Ein Sieg beim Zweiten der Südstaffel – und Münster wäre ungeschlagen Gruppensieger. Und selbst eine Niederlage kann reichen, dafür aber müsste es zu einem Dreiervergleich kommen. Bedeutet: Im Parallelspiel am Sonntag müsste Bayern München II in Stahnsdorf gewinnen. Dann hätten nach Coburgs 79:86-Niederlage in der bayrischen Landeshauptstadt vom Donnerstag und Bayerns 52:75-Pleite zuvor in Münster alle drei Teams eine 2:1-Bilanz vorzuweisen – und die Baskets dank des Kantersieges gegen München die besten Karten in der Hand. Ausscheiden würde die Kappenstein-Truppe nur bei einer Niederlage mit 40 Punkten Unterschied, womit sie im Dreiervergleich hinter die Bayern rutschen würde.

Kappenstein: „Richtige Schlüsse gezogen“

Kaum vorstellbar bei der Qualität der Baskets, die aber gegen die TKS 49ers nicht auf ganzer Linie überzeugten. Der Gast aus Brandenburg bereitete Münster Probleme, fand oft den freien Mann unter dem Korb. „Da waren wir defensiv oft zu spät, waren nicht pünktlich“, wie es Marck Coffin (12 Zähler) umschreibt. Dazu ging das Rebound-Verhältnis in Halbzeit eins an die Stahnsdorfer um Topscorer Malik Toppin (18 Punkte), vier Abpraller mehr spukte die Statistik (19:15) zur Pause für die 49ers aus. „Mit dem Rebounding in der ersten Halbzeit bin ich nicht zufrieden, da hat, wie auch offensiv, etwas die Konsequenz gefehlt“, meinte Kappenstein, der zudem „einige wacklige Momente“ gestand. „Wir hätten es uns sicher einfacher machen können. Aber wir haben dann die richtigen Schlüsse gezogen.“

Coffin: „Sind dann schwer zu schlagen“

Und wenn dann noch wie im dritten Viertel, als Münster sechs von neun Dreiern (allein vier von Jan König) verwandelte, stimmt, „sind wir schwer zu schlagen“ (Coffin). Zumal die Baskets weiter auf eine tiefe Bank und damit viele Optionen bauen können. So kamen zehn der zwölf Spieler am Donnerstag auf eine zweistellige Minutenzahl, einzig Andrej König (6:11 Minuten) und Youngster Benedikt Christophel (90 Sekunden) blieben darunter. Und Center Adam Touray fehlt in der ersten Runde ja noch, soll dann in der zweiten Phase dazustoßen. Gute Aussichten für die Baskets, die Schritt Nummer drei in Richtung Aufstieg am Sonntag in Coburg machen wollen. „Wir wollen auch dort gewinnen“, sagt Jan König.

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