Basketball
UBC Münster und DBB trauern um Werner Bergmann

Münster -

Im Alter von 83 Jahren ist Anfang April Werner Bergmann verstorben. Er war ein Pionier des Basketballs in Münster. Auch der DBB wahrt ihm ein ehrendes Andenken. Als Spieler, Trainer und Funktionär erwarb er sich große Verdienste.

Donnerstag, 08.04.2021, 17:04 Uhr aktualisiert: 09.04.2021, 16:57 Uhr
Werner Bergmann
Werner Bergmann Foto: privat

Der UBC Münster und der Deutsche Basketball-Bund trauern um Werner Bergmann, der am 1. April starb. Die Basketball-Familie in Münster verneigt sich posthum vor dem 83-Jährigen.

Als Spieler des UBC stieg Bergmann 1966 in die Bundesliga auf und wurde Nationalspieler. „Durch Werner Bergmann sind viele Spieler basketball-verrückt geworden“, sagt DBB-Präsident Ingo Weiss. Als Trainer war Bergmann sowohl für den UBC Münster als auch den TV Ibbenbüren tätig, in beiden Städten arbeitete er beruflich als Gymnasiallehrer. Unter seiner Regie wurden in Münster die Stadtmeisterschaften eingeführt, mit seinem Schillergymnasium gehörte er stets zu den Titelanwärtern, bis zu 18 Schulen mischten bei der Titelvergabe mit. Seinen Söhnen Ralf und Jens vererbte er nicht nur die Basketball-Begeisterung, sondern auch das Talent. Beide spielten später beim UBC. Andere, wie Gunnars Balodis, Jan und Götz Rohdewald oder Philipp Kappenstein schob Bergmann über das Training und den UBC in Richtung Bundesliga. Der nationale Verband DBB verlieh ihm die silberne Ehrennadel. Bei seinem UBC, bei dem er auch Präsident war, wurde er 2018 – passend zum Aufstieg der WWU Baskets in die Pro B – zum Ehrenmitglied ernannt. Werner Bergmann schrieb auch ein wegweisendes Basketball-Lehrbuch und hatte immer den Nachwuchs für seinen Sport im Auge.

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