Tischtennis
Der TuS Hiltrup bespaßt Talente auf dem Schulhof

Münster -

Hallensport? Geht in Pandemie-Zeiten nicht. Und so muss man halt neue Wege gehen, um die Kinder zum Sport zu bringen – oder in diesem Falle an die Platte. Der TuS Hiltrup hat ein im Tischtennis-Kreis bislang einmaliges Unterfangen gestartet und bietet Jugendlichen bis zu 14 Jahren nun Training unter freiem Himmel an. Auf einem Schulhof.

Freitag, 30.04.2021, 13:00 Uhr
Endlich wieder Sport: Beim TuS Hiltrup wird Tischtennis unter freiem Himmel gespielt.Die Corona-Schutzverordnung lässt die für Kinder bis zu 14 Jahren zu.
Endlich wieder Sport: Beim TuS Hiltrup wird Tischtennis unter freiem Himmel gespielt.Die Corona-Schutzverordnung lässt die für Kinder bis zu 14 Jahren zu. Foto: Jürgen Peperhowe

Not macht erfinderisch. Und wenn die Not lange anhält und absehbar nicht endet, fliegen die Gedanken hin zu außergewöhnlichen Maßnahmen. So wie jetzt in der Tischtennis-Abteilung des TuS Hiltrup. Nach halbjähriger Trainingsunterbrechung sind dort zumindest die jungen Talente wieder am Ball.

Gespielt wird allerdings nicht in der Sporthalle, sondern auf dem Schulhof der Clemensschule. Die Idee zum Spiel unter freiem Himmel hatte Sportwart Ralf Brameier. Auf seine Initiative wurden am vergangenen Freitag erstmals Tischtennis-Platten nach draußen geschoben. „Alles hat gut funktioniert. Es war uns sehr wichtig, die Kids endlich einmal wieder bespaßen zu können“, sagt Brameier.

Zwölf Kinder bei der Premiere

Das ungewöhnliche und im Tischtennis-Kreis bislang noch einzigartige Vorhaben war via E-Mail und in Whats­App-Gruppen kommuniziert worden. Zur Premiere kamen zwölf Kinder – es hätten sogar mehr sein dürfen: Die Corona-Schutzverordnung lässt Outdoor-Sport für 20 Kinder im Alter bis zu 14 Jahren und zwei Ausbildungs- respektive Aufsichtspersonen zu. Brameier: „Alle haben große Freude gehabt, endlich wieder miteinander und gegeneinander spielen zu können. Der Schulhof ist für diese spezielle Trainingsform nahezu ideal. Sehr groß und nicht windanfällig.“

Bei entsprechendem Wetter will der TuS sein Angebot bis auf Weiteres aufrecht erhalten. Trainiert wird montags, mittwochs und freitags jeweils in der Zeit zwischen 17 und 19 Uhr. Auch wenn die „Notbremse“, also das gerade verabschiedete Bundesinfektionsschutzgesetz greift, darf weiter auf dem Hof der Clemensschule gespielt werden. Bei einem Sieben-Tage-Inzidenz-Wert über 100 dann aber nur noch in Kleingruppen mit maximal fünf Kindern. Aber immer noch besser als gar nicht.

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