Handball: Bezirksliga
Trainer Nowack geht für die Handballfreunde auf Torejagd

Greven -

Trotz deutlicher 25:36 (11:18)-Niederlage beim SV Adler Münster feierten die Handballfreunde Reckenfeld/Greven 05 am Sonntagnachmittag einen versöhnlichen Saisonabschluss. „Man merkte, dass einfach die Luft raus war“, berichtete Rainer Nowack.

Montag, 15.05.2017, 15:53 Uhr aktualisiert: 15.05.2017, 18:59 Uhr
Walter Kusmitsch war gegen Adler mit fünf Treffern zweitbester HF-Schütze.
Walter Kusmitsch war gegen Adler mit fünf Treffern zweitbester HF-Schütze. Foto: Heidrun Riese

„Für beide Mannschaften ging es um nichts mehr. Aber die Stimmung war gut.“ In der vorerst letzten Bezirksliga-Partie seiner Schützlinge, die gleichzeitig seine letzte als deren Trainer war, ging er übrigens zum ersten Mal nach zwölf Jahren selbst wieder auf Torejagd und mischte ganze 20 Minuten auf dem Spielfeld mit. „Es hat viel Spaß gemacht“, kommentierte Nowack seinen spontanen Einsatz.

Startschwierigkeiten technischer Art verzögerten den Beginn der Begegnung. „Wegen eines Computerabsturzes konnten wir erst 15 Minuten später anfangen“, informierte der HF-Coach. „Außerdem tat es die Anzeigetafel nicht.“ Weil es während eines Gewitters durch das Hallendach regnete, musste zwischendurch noch eine Zwangspause eingelegt werden. „Es war total chaotisch.“

Auch bei den 05ern lief dann nicht viel zusammen. „In der Abwehr haben wir nicht richtig gegen den Ball gearbeitet“, analysierte Nowack, dem generell der letzte Biss und die nötige Cleverness fehlten. So versuchten seine Männer es im Angriff trotz hoch gewachsener Gegenspieler immer wieder aus der zweiten Reihe.

Das 1:1 durch Stefan Heming (3.) blieb der erste und einzige Ausgleich. Sven Volmer verkürzte noch auf 2:3 (6.), ehe das HF-Team mit 2:8 bereits weit ins Hintertreffen geriet (12.). Durch eine Drei-Tore-Serie kamen die 05er zwar auf 5:8 heran (14.), kassierten anschließend aber fünf Gegentreffer in Folge zum 5:13 (18). Drei weitere Tore am Stück brachten sie nur auf 9:16 heran (28.). Kurz vor der Pause flog noch ein Münsteraner mit roter Karte vom Feld (29.). Es war die härteste von vielen Strafen, die das Spiel besonders in der ersten Halbzeit prägten. Direkt nach dem Seitenwechsel zappelte der Ball direkt wieder drei Mal im Netz der Gäste, die nun mit 11:21 hinten lagen (33.). Im weiteren Spielverlauf änderte sich an diesem Rückstand kaum mehr etwas.

„Das hatte mehr Freundschaftsspiel-Charakter“, meinte Nowack, der vorne auf Halblinks und hinten in der Mitte zum Einsatz kam. „Es war auf jeden Fall ein schöner Abschluss.“

HF I: Wiening - Peters (8/2), Kusmitsch (5), Heming (4), Redmer (4), Volmer (2), Altenburger (2), Barwich, Beering, Nowack.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4836620?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686801%2F
Nachrichten-Ticker