Fußball: Kreisliga A Steinfurt
SC Reckenfeld: Lüttmann und die drei Affen

reckenfeld -

Noch eine Woche, dann haben sie es überstanden: Der bereits abgestiegene SC Reckenfeld hat in Rodde die Hundert-Gegentore-Marke geknackt. Über das 1:10 hüllt Trainer Julian Lüttmann lieber den Mantel des Schweigens.

Sonntag, 21.05.2017, 20:28 Uhr
Julian Lüttmann 
Julian Lüttmann  Foto: th

Julian Lüttmann ist eher kurz angebunden am Sonntagabend. „Jedes Wort mehr wäre eines zu viel“, meint der Trainer des SC Reckenfeld. Und hält sich an die gute, alte Drei-Affen-Taktik: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Ein 1:10 (0:6) hat der designierte Absteiger bei Eintracht Rodde kassiert – noch mal eine Menge Holz, es waren die Gegentore 97 bis 106 fürs Schlusslicht.

Sechs davon gibt es in der ersten, die restlichen vier in der zweiten Halbzeit: Elf Reckenfelder – Ersatzspieler sind schon gar nicht mehr dabei – kriegen den nächsten Drehwurm verpasst. „Wir wollten nicht, dass die zweite Mannschaft ihr Spiel absagen muss, deswegen haben wir auf Auswechselspieler verzichtet“, erklärt Julian Lüttmann.

Eine kurze Pause erlebt das Rodder Scheibenschießen in der 74. Minute, als Amru Tawil nach einem langen Ball den – ja, soll man es Ehrentreffer nennen? – erzielt. Die letzten Minuten kriegen die Ortsteil-Kicker auch noch irgendwie um. „Nächste Woche ist es vorbei“, sagt Lüttmann. Und dann? „Machen wir drei Kreuze.“

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