So., 27.08.2017

Reiten: Turnier RV St. Georg Saerbeck Klaus Telljohann schlägt sich selbst

Eine von zwei Saerbeckerinnen, die sich in der M*-Dressur Platz zwei teilten: Nicole Wolters auf Sharom.

Eine von zwei Saerbeckerinnen, die sich in der M*-Dressur Platz zwei teilten: Nicole Wolters auf Sharom. Foto: Alfred Riese

Saerbeck - 

Viele Highlights bestaunten die Zuschauer im Rahmen der Pferdeleistungsschau des RV St. Georg Saerbeck.

Von Alfred Riese

Sommer, Sonne, Sonnenschein am letzten Ferienwochenende setzten dem Erfolg von Klaus Telljohann beim Reit- und Springturnier in Saerbeck die Krone auf. Erst brachte der Grevener RFV-Reiter seine beiden Pferde zwar nicht als Schnellster, aber fehlerfrei ins Stechen. In der Konkurrenz der Besten schlug er sich dann selbst und belegte als Einziger ohne Abwürfe Platz eins mit Frederic 136 und Platz zwei mit Quite Latika. Telljohanns Vereinskollegin Kira Wegmann auf Extra Choice sprang auf Rang drei. Jan Mertens vom Gastgeber-Verein war mit Platz vier bestplatzierter Saerbecker in der dünn besetzten 14er-Konkurrenz. Einen spektakulären Sturz in der Dreier-Kombination überstanden die Saerbeckerin Laura Hartken und ihr Pferd Dolce Vita unverletzt.

Zwei Saerbeckerinnen glänzten in der M*-Dressur jeweils mit der Wertnote 7,9 und teilten sich den zweiten Platz: Carina Lupp auf Latina 166 und Nicole Wolters auf Sharom. Besser war nur Clara Möllers vom RV Laer auf Rubinio 54 mit einer glatten Acht.

410 Reiter auf 627 Pferden mit rund 900 Starts in 25 Prüfungen: Olaf Liebrecht, seit April Vorsitzender des RV St. Georg Saerbeck, fand durchaus, dass das kleine Turnier ein großer Erfolg war. Nicht zuletzt die nennungsstarke A-Dressur am Sonntagnachmittag, teilweise zeitgleich mit dem M*-Springen lockte noch einmal viele Besucher auf die Reitanlage, hatte er beobachtet. Darunter ließen sich auch etliche (Noch-)Nichtreiter ausmachen. Als Ausflugsziel taugte das Turnier sehr gut mit einem appetitlichen Kuchenbüfett, frittierten Kartoffelspiralen nach einer Idee von Theo, Sohn des Zweiten Vorsitzenden Rainer Nottmeier, und passend zum sommerlichen Wetter einer Kühlbox und einem Terrassenfeuer als Tombolagewinne. Mit seiner Ausrichtung auf Reiter aus Nachbarvereinen verlangte das Saerbecker Turnier auch niemandem lange Wege ab.

Ein besonderes Gimmick können die Saerbecker dank der erweiterten Ausstattung ihrer Reitanlage bieten, und dieser Joker zog am Samstag bei den Dressur- und Springpferdeprüfungen. Die zusätzlichen Geländehindernisse inklusive Wassergraben und erhöhtem Tempo gaben den Wettbewerben mehr Pfiff. Das honorierten die Zuschauer, glaubt Olaf Liebrecht. „Turnier gelungen“, lautet sein Fazit. Ob es allerdings im nächsten Jahr zu einer zusätzlichen Vielseitigkeitsausschreibung kommt, darüber müsse zunächst diskutiert werden. Das gelte auch für den Termin des Turniers.



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