Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Der Höhenflug der Saerbecker Falken

Saerbeck -

Die Fußballer des SC Falke Saerbeck sind auf einem Höhenflug unterwegs – der soll heute fortgesetzt werden.

Donnerstag, 23.11.2017, 18:00 Uhr aktualisiert: 24.11.2017, 14:04 Uhr
Im Spitzenspiel gegen den SC Hörstel reichte es für die Falken zu einem 1:1. Der SC will auch in Zukunft in der Kreisliga A oben mitmischen.
Im Spitzenspiel gegen den SC Hörstel reichte es für die Falken zu einem 1:1. Der SC will auch in Zukunft in der Kreisliga A oben mitmischen. Foto: Stefan Bamberg

Neun Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen, dazu Platz drei in der Kreisliga A Tecklenburg: Egal, wie die für heute angesetzte Partie gegen Eintracht Mettingen auch ausfällt, der SC Falke Saerbeck hat eine äußerst rasante und erfolgreiche Hinrunde aufs Parkett gelegt. Wenn Trainer Holger Althaus vom ersten erreichten Etappenziel, dem Klassenerhalt, spricht, dann sickert doch jede Menge Understatement durch die Worte des Übungsleiters. Im Prinzip könnte es nämlich durchaus sein, dass der Coach sein erstes Jahr in Saerbeck mit dem Aufstieg krönt. „Einen aus der Spitzengruppe wird es ja erwischen“, sagt Althaus, der mit seiner Truppe aktuell Rang drei belegt.

Und das ist sicher mehr, als viele Kenner der Szene dem SC zunächst zugetraut hatten. Nach einer doch sehr durchwachsenen Spielzeit 2016/17 hatten die Saerbecker zunächst kleine Brötchen gebacken. Doch obwohl die Falken auch in dieser Spielzeit mit erheblichen personellen Problemen zu kämpfen haben und kaum einmal vollzählig trainieren können, läuft es wie am Schnürchen. „Was wohl daran liegt, dass wir uns in allen Mannschaftsteilen verbessert haben. Hinten stehen wir kompakt, in der Offensive läuft es auch ziemlich gut“, freut sich Holger Althaus vor allem über die Treffsicherheit von Konstantin Usov. „Zudem haben wir ein gutes Niveau im Kader. Die jungen Leute rücken nach, da wächst einiges zusammen. So können wir Ausfälle einigermaßen gut ersetzen und unseren Matchplan meistens durchziehen“, so Althaus weiter.

30 Punkte nach 15 Partien, dazu ein weiterer Sieg, der im vorgezogenen Meisterschaftsspiel gegen Eintracht Mettingen möglich erscheint – die Situation könnte kaum besser sein. Althaus warnt allerdings vor verfrühter Euphorie, der ein harter Absturz folgen könnte. „Wir müssen sehen, dass wir uns weiterentwickeln, denn in dieser Liga geht es sehr eng zu. Wir reden mal im Mai darüber, welche Saisonziele wir dann realistisch erreichen können.“

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