Mo., 02.04.2018

Saerbecker nehmen nach 3:0 gegen SV Halverde Tuchfühlung zur Tabellenspitze auf Falken im Steigflug

Die Angst des Torwarts beim Elfmeter: Halverdes Keeper Alexander Schweer streckt sich vergeblich nach dem von Marco Schubert geschossenen Ball. Der Saerbecker besorgte vom Punkt aus den 3:0-Endstand.

Die Angst des Torwarts beim Elfmeter: Halverdes Keeper Alexander Schweer streckt sich vergeblich nach dem von Marco Schubert geschossenen Ball. Der Saerbecker besorgte vom Punkt aus den 3:0-Endstand. Foto: Heiner Gerull

saerbeck - 

Nicht schön, aber immerhin erfolgreich. Nach dem ungefährdeten 3:0 (1:0)-Sieg gegen den SV Halverde und dem 0:0-Remis von Spitzenreiter SC Hörstel bei Arminia Ibbenbüren II eröffnen sich dem SC Falke Saerbeck unverhofft rosige Perspektiven in der A-Liga. Geht da noch was in Sachen Meisterschaft?

Von Heiner Gerull

Falkes Trainer Holger Althaus wollte sich in der Bewertung dieser Aussichten nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. „Daran denken wir im Moment überhaupt nicht. Zu allererst müssen wir unsere Spiele gewinnen. Sollte die Konkurrenz dann schwächeln, wollen wir da sein.“

Ein wenig zurückhaltend urteilte der Coach auch deshalb, weil er wusste, dass es bisweilen hier und da hakte. Ein wenig leichter hätten sich die Saerbecker wohl getan, wenn Konstantin Usov die Chance in der 16. Minute genutzt hätte, als er elf Meter vor dem Halverder Tor knapp verzog. So dauerte es bis zur 28. Minute, ehe Felix Steuter nach einem Pass von Philipp Egbert in die Schnittstelle der Halverder Abwehr den Ball aufnahm und plötzlich frei vor Alexander Schweer auftauchte. Im ersten Versuch blieb Halverdes Keeper noch Sieger, doch im Nachschuss traf Steuter zur verdienten 1:0-Führung für die Gastgeber.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Saerbecker zunächst Probleme, ins Spiel zu finden. In der 52. Minute stand sogar Fortuna Pate, als Halverdes Lucas Heitkönig nur den Pfosten traf. Doch mit zunehmender Dauer nahm Falke das Geschehen wieder an sich. Verdient war der Sieg deshalb, weil die Althaus-Schützlinge die klarere Linie hatte und des Öfteren mit geschickter Spielverlagerung auf die Flügel Löcher in die gegnerische Abwehr riss. Eigentlich wäre der zweite Treffer schon in der 61. Minute fällig gewesen, als Steuter nach Flanke Usov wenige Meter vor dem Tor frei zum Schuss kam, jedoch am glänzend parierenden Schweer scheiterte.

Der Treffer fiel aber in der 78. Minute, und der war richtig klasse herausgespielt. Nachdem Mattis Potthoff den Ball von der rechten Außenbahn mustergültig in den Strafraum geflankt hatte, war Simon Puckert zur Stelle und vollendete zum 2:0. Nur zwei Minuten fiel die Entscheidung, als Marco Schubert im Halverder Strafraum von Schweer gefoult wurde. Der junge Referee Till Kauschke bewies vor den Augen des beobachtenden Kreis-Schiedsrichter-Obmanns Franz-Josef Schrameyer Fingerspitzengefühl, weil er es mit einer Gelben Karte für den Halverder Keeper beließ und auf eine Doppelbestrafung in Form einer Roten Karte und eines Foulelfmeters gegen Halverde verzichtete. Bemerkenswert war das insofern, weil Kauschke erst 16 Jahre alt und er damit jüngster Kreisliga-A-Schiedsrichter des Tecklenburger Landes ist. So gab es nur Strafstoß für Saerbeck, den Schubert locker zum 3:0-Endstand einlochte.

„Wichtig war das Ergebnis. Mit dem Spiel meiner Mannschaft war ich nicht immer zufrieden, weil wir insgesamt zu viele Ballverluste hatten. Alles in allem sind wir aber zufrieden“, kommentierte Althaus das 3:0.

SC Falke Saerbeck: Berkemeyer – Miethe, Laumann, Winkelmann, Stegemann – Egbert (80. Rüschenschmidt-Egbert), Potthoff – Gilhaus (80. Froning), Steuter, Schubert – Usov (70. Puckert). – Tore: 1:0 Steuter (28.), 2:0 Puckert (78.), 3:0 Schubert (80./Foulelfmeter).



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