Mo., 14.05.2018

Handball: Kreisliga Versöhnlicher Abschluss

Vanessa Krude markierte zwei Tore beim überraschenden Sieg der Falken gegen Ibbenbüren. Es war ein versöhnlicher Abschluss einer durchwachsenen Saison..

Vanessa Krude markierte zwei Tore beim überraschenden Sieg der Falken gegen Ibbenbüren. Es war ein versöhnlicher Abschluss einer durchwachsenen Saison.. Foto: Heidrun Riese

Saerbeck - 

Damit hatten die Handballerinnen des SC Falke Saerbeck gar nicht gerechnet. Zum Abschluss der Saison zeigte die Mannschaft von Trainer André Buhla noch einmal eine starke Leistung und setzte sich überraschend gegen die Ibbenbürener SpVg durch. Die Kreisliga-Saison beschließt das Team auf dem fünften Tabellenplatz. Im Prinzip wäre für die Falken mehr möglich gewesen.

Bekanntlich kommt das Beste zum Schluss. Für die Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke Saerbeck bewahrheitete sich dieses Sprichwort am Sonntagabend, als sie die Saison mit einem sensationellen 25:24 (12:13)-Heimsieg über die Ibbenbürener SpVg III beendeten. „Das war ein tolles Spiel“, fand Trainer André Buhla.

Mit ihrer starken 4:2-Abwehr zogen die Gastgeberinnen dem Tabellenzweiten den Zahn. „Damit ist unser Gegner gar nicht klar gekommen“, freute sich der Falke-Coach, der seine Schützlinge direkt auf 5:0 (4.) davoneilen sah. „Das ging ab wie die Feuerwehr.“ Mit 7:2 (9.) und 10:5 (16.) hielten die Saerbeckerinnen diesen Vorsprung zunächst, mussten ihn im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit jedoch einbüßen. Vor der Pause gelangen dem Heimteam nur noch zwei Treffer. Die energisch auftretende ISV-Dritte nutzte die Chance zur Aufholjagd, so dass es mit einem knappen 12:13-Rückstand für die Falke-Frauen in die Kabinen ging.

Die hatten nach dem Seitenwechsel erneut einen Lauf. Mit einer 7:1-Serie zum 19:14 (39.), inklusive einiger Tempogegenstöße, eroberten die Saerbeckerinnen ihre Fünf-Tore-Führung zurück. In dieser Phase waren sie auf beiden Seiten des Spielfeldes äußerst effektiv. Das wollten die Ibbenbürenerinnen nicht auf sich sitzen lassen und gaben alles, um die drohende Niederlage noch abzuwenden. Was auch fast gelang. Ab dem 21:20 (49.) saßen die Gäste den Falke-Frauen im Nacken, erzielten mit dem 24:24 (59.) sogar den Ausgleich. Doch der Tabellenfünfte trotzte dem Druck und Kreisläuferin Jessica Nienaber beförderte den Ball eiskalt zum 25:24-Endstand in den ISV-Maschen.

Falke-Frauen: Wickenbrock, Menebröcker - Nienaber (6/1), Hilbert (5), Möllerherm (5), Bringemeier (3), Krude (3), Plogmaker (2), Joanning (1), J. und L. Jochmaring, Grüter und Dahlmann.



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