Do., 24.05.2018

Triathlon: Saerbeck Dem Spinner ein Schnippchen geschlagen

Saerbeck - 

Sollte der Eichenprozessionsspinner den Saerbecker Triathleten wieder einen Strich durch die Rechnung machen wollen, haben die Veranstalter diesmal vorgesorgt – es gibt Alternativstrecken.

Das sind doch mal gute Nachrichten – zumindest für die Triathleten von Wasser+Freizeit Münster, die den bekannten Triathlon in Saerbeck am 1. Juli ausrichten. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als die toxischen Raupen und Nester des Eichenprozessionsspinners die Sportler hart ausgebremst hatten, haben die Organisatoren im Jahr 2018 Vorsorge getroffen, damit die Veranstaltung auch stattfinden kann. „Wir arbeiten eng mit der Gemeinde Saerbeck zusammen, die sich stark für unseren Triathlon engagiert. Sollte es dennoch zu einem Befall kommen, bieten wir auf jeden Fall alternative Strecken an“, erklärt Ralf Pander, bei W+F Münster zuständig für den traditionellen Triathlon.

Gefährdet sei wie im vergangenen Jahr besonders die Radstrecke mit ihren vielen Eichen. Im vergangenen Jahr musste die Gemeinde diesen Abschnitt sperren, um die aktiven Sportler vor den gesundheitlichen Folgen eines Kontaktes mit dem Eichenprozessionsspinner zu schützen. In diesem Jahr ergibt sich allerdings eine andere Konstellation. „In 2017 haben uns die Tierchen quasi auf der Zielgeraden eine Woche vor dem Start erwischt. Jetzt wissen wir früher Bescheid und können darauf reagieren. Ich gehe deshalb fest davon aus, dass der Triathlon stattfinden kann. Alles andere wäre auch eine Katastrophe“, weiß Pander, der dem „Spinner“ damit ein Schnippchen schlägt und sich am Sonntag, 1. Juli, auf den Besuch zahlreicher Triathleten freut.



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