Fußball: Kreisliga A
Keine Tore – keine Punkte

Saerbeck -

Gut gespielt und nichts gewonnen. Gegen den SC Hörstel musste der SC Falke Saerbeck in eine 1:3-Niederlage einwilligen.

Sonntag, 21.10.2018, 20:00 Uhr
Falkes Torhüter Nicholas Beermann hinterließ im Spitzenspiel einen durchaus sicheren Eindruck, musste am Ende aber dennoch drei Mal hinter sich greifen.
Falkes Torhüter Nicholas Beermann hinterließ im Spitzenspiel einen durchaus sicheren Eindruck, musste am Ende aber dennoch drei Mal hinter sich greifen. Foto: Weßeling

Holger Althaus tigerte wie ein wildes Tier an der Seitenlinie entlang, fluchte und war teilweise kaum in der Lage, seine aufgestaute Energie zu kanalisieren. Es war aber auch zum Haare raufen. Da traten seine heimischen Falken, personell zwar durchaus gerupft, dem Tabellenersten aus Hörstel mit offenem Visier entgegen, spielten mutig nach vorne und erarbeiteten sich auch etliche gute Chancen, doch am Ende feierte der Favorit. Nach dem 1:3 (0:1) zuckte Althaus schließlich nur noch mit den Schultern, während Gäste-Keeper Timo Rohlmann das ganze SC-Desaster schon lange vor dem Abpfiff auf den Punkt brachte. „Das läuft hier genau wie in der vergangenen Saison. Die haben die Chancen, doch am Ende gewinnen wir.“

Dabei avancierte besonders ein Saerbecker Akteur zur tragischen Figur – Felix Steuter. Der Stürmer ackerte und rackerte, verdiente sich Bestnoten in Sachen Einstellung und Laufbereitschaft – am Ende stand bei ihm aber eine Null in der persönlichen Bilanz.

Marius Stallfort verzeichnete immerhin noch einen Lattentreffer vor dem Pausentee. Da die Hausherren ihre Chancen einfach nicht nutzten, schlugen die Gäste aus Hörstel eiskalt und im Stile einer Spitzenmannschaft zu. Patrick Bösker nutzte eine Unachtsamkeit in der Saerbecker Hintermannschaft clever zum 1:0. Als Stefan Seiler nach dem Seitenwechsel einen Freistoß direkt und wunderschön zum 2:0 verwandelte und Julin Muthulingam schließlich das 3:0 markierte, schwante wohl auch dem letzten Saerbecker Fußballfan Böses. Doch immerhin – die Hausherren gaben nicht auf, der Ehrentreffer zum 1:3 durch Jan Rüschenschmidt-Sickmann war absolut verdient.

Letztendlich blieb für Coach Holger Althaus aber die Erkenntnis, dass sein Team einfach zu viele Chancen für ein Tor benötigt. Und ohne echten Knipser wird es einfach schwer werden, sich dauerhaft in der Spitzengruppe der Kreisliga A zu etablieren – so unterhaltsam die Auftritte der Saerbecker Falken auch sein mögen.

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