Leichtathletik: Edith Barkey setzt weiteren Meilenstein
Im Sprint zu zwei Bronzemedaillen

Saerbeck -

Über das ganze Gesicht strahlte Edith Barkey nach den deutschen Seniorenmeisterschaften am vergangenen Wochenende in Erfurt. Bei den Titelkämpfen unterm Hallendach erwies sich die Saerbeckerin ein weiteres Mal als Medaillengarant.

Mittwoch, 04.03.2020, 08:45 Uhr aktualisiert: 04.03.2020, 12:18 Uhr
Edith Barkey
Edith Barkey Foto: Peter Seiffert

Über das ganze Gesicht strahlte Edith Barkey nach den deutschen Seniorenmeisterschaften am vergangenen Wochenende in Erfurt. Bei den Titelkämpfen unterm Hallendach erwies sich die Saerbeckerin ein weiteres Mal als Medaillengarant. Am Ende standen zwei Einzelmedaillen in der Altersklasse W55 für die SC Falke Sprinterin zu Buche, die damit einen weiteren Meilenstein in ihrer bemerkenswerten Karriere setzte.

Auftakt über 200 Meter

Den Auftakt machte Edith Barkey auf der 200-Meter-Sprintstrecke. Mit einem ordentlichen Start und einer ausgezeichneten zweiten Kurve ließ sie den Konkurrentinnen in ihrem Lauf keine Chance und siegte mühelos in 29,95 Sekunden. Nach Beendigung des zweiten Zeitendlaufes stand fest, dass sie mit Bronze dekorieret diesen Wettbewerb beschließen würde.

„Die Hallenrunde liegt mir, auch wenn wir Läufe darin gar nicht trainieren können“, kommentierte anschließend eine stolze Wettkämpferin.

Am Tag darauf schnürte Edith Barkey ihre Schuhe für die doppelte Distanz.

Die Vorzeichen waren ähnlich. Im ersten Zeitlauf legten zwei Läuferinnen des LTDSHS Köln starke Zeiten vor. So hieß es im zweiten Endlauf die Flucht nach vorn antreten und alles herauszuholen, was möglich war. Ein furioses Finale um die Medaillenplätze war eröffnet.

Über 400 Meter zu schnell in Rennen gegangen

Dabei versuchte die Saerbeckerin, über 300 Meter gezielt ihre Sprintschnelligkeit einzusetzen. Das gelang auf der ersten Streckenhälfte sehr gut. Sie bog als führende in die Schlusskurve ein. Leider musste sie danach ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen, gewann zwar ihren Zeitendlauf, konnte aber die vor ihr liegenden Läuferinnen nicht mehr gefährden. Mit 71,47 Sek gewann sie die zweite Bronzemedaille des Wochenendes.

„Das war mehr als ich erwarten konnte. Leider bin ich beim 400-Meter-Rennen etwas zu schnell angelaufen, ansonsten wäre noch eine bessere Zeit möglich gewesen. Ich bin hochzufrieden mit meinen beiden Bronzemedaillen. Jetzt freue ich mich auf den Sommer und die Wettkämpfe draußen. “ erklärte eine zufriedene Athletin.

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