Do., 04.05.2017

Tischtennis: Die Deutsche Senioren-Meisterschaft in Neckarsulm Christoph Heckmann holt sich Bronze

Burgsteinfurt - 

Der für den TB Burgsteinfurt spielende Christoph Heckmann hat bei der Deutschen Tischtennis-Meisterschaft der Senioren sein Ziel erreicht und eine Medaille gewonnen. An der Seite von Maria Beltermann (Kleve) gewann der Altenberger im Mixed 50 Bronze. Viel hätte nicht gefehlt, und die Ausbeute wäre noch etwas reichhaltiger geworden.

Von Marc Brenzel

Zu nationalen Tischtennis-Ehren kam jetzt Christoph Heckmann. Bei der Deutschen Meisterschaft der Senioren in Neckarsulm schaffte der für den TB Burgsteinfurt aufschlagende Altenberger einmal den Sprung auf das Treppchen. Zusammen mit Maria Beltermann aus Klewe gewann Heckmann Bronze im Mixedwettbewerb der Altersklasse Ü 50.

Qualifiziert für die Titelkämpfe in Baden-Württemberg hatte sich Heckmann mit seinen Siegen im Einzel und Doppel bei der Westdeutschen Meisterschaft im Dezember in Hamm.

In Neckarsulm traf der Rechtshänder auf ein sehr ausgeglichenes und qualitativ gut besetztes Teilnehmerfeld. „Ein Überflieger wie im letzten Jahr war diesmal nicht dabei, aber viele gute Leute, die früher in der Bundesliga aktiv waren“, erklärte Heckmann. Im Einzel erspielte sich der TBB-Akteur einen Platz in der K.o.-Runde, wo er es mit Andreas Krämer (TuS Fürstenfeldbruck) zu tun bekam. Gegen den späteren Bronzemedaillengewinner verlor Heckmann mit 0:3. „Schade, aber der war zu gut“, bilanzierte Heckmann, der noch zwei weitere Chancen auf die angestrebte Medaille hatte.

Im Doppel vertraute Heckmann auf Ludger Ostendarp (GSV Fröndenberg), mit dem er auf Westdeutscher Ebene den Sieg geholt hatte. Das Duo erreichte das Viertelfinale, wo es den beiden Lokalmatadoren Klaus Werz und Georg Winkler in einem Krimi mit 2:3 unterlag. Vergebene Satz- und Matchbälle waren es, denen Heckmann ein wenig hinterhertrauerte.

Das angepeilte Edelmetall gab es dann zusammen mit Maria Beltermann im Mixed. Nach einem Freilos folgten drei relativ glatte Siege, ehe Cornelia Bienstädt und Alex­ander Mohr den beiden Westdeutschen ein Stoppschild setzten. „Vielleicht wäre auch das Finale möglich gewesen, aber auf so einem hohen Level brauchst du immer auch mal ein bisschen Glück mit einem Kantenball oder ähnlichem. Ich hatte mir vorgenommen, eine Medaille zu holen, und das Ziel habe ich erreicht“, freute sich Christoph Heckmann, der in Neckars­ulm von seinem Mitspieler Sascha Beuing trainiert wurde.



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