Fr., 05.05.2017

Fußball: SV Burgsteinfurt Der Keller unter sich

Bei der DJK Eintracht Coesfeld schnürte Kevin Behn (r.) vergangene Woche einen Doppelpack und soll möglichst auch morgen für Tore des SV Burgsteinfurt sorgen.

Bei der DJK Eintracht Coesfeld schnürte Kevin Behn (r.) vergangene Woche einen Doppelpack und soll möglichst auch morgen für Tore des SV Burgsteinfurt sorgen. Foto: Thomas Strack

Burgsteinfurt - 

Dieser Spieltag verspricht Spannung im Keller. Denn die vier Mannschaften auf den Rängen 13 bis 16 sind unter sich. Der Vorletzte aus Deuten empfängt Schlusslicht Emsdetten 05 und der SV Burgsteinfurt hat Tabellennachbar TSG Dülmen zu Gast.

Keine Frage, dieser Spieltag könnte vorentscheidend sein im Kampf um den Klassenerhalt. In der besten Position unter den letzten vier ist momentan der SV Burgsteinfurt. Stemmert schaffte vergangene Woche mit einem Sieg in Coesfeld den Sprung ans rettende Ufer und möchte Platz 13 diese Woche verteidigen und den Vorsprung auf die Konkurrenz ausbauen. Christoph Klein-Reesink holt schon mal den Rechenschieber heraus: „Wenn wir gewinnen, sind wir vier Punkte vor Dülmen. Ich gehe auch davon aus, dass 05 in Deuten etwas holt.“ Aktuell hat Burgsteinfurt drei Zähler Vorsprung auf Deuten und vier auf Emsdetten. Klein-Reesink: „Unsere Ausgangslage ist nicht so schlecht. Das haben wir uns letzte Woche erarbeitet.“

Auch das Ergebnis aus dem Hinspiel darf Hoffnung machen. Mit 2:1 gewannen die Stemmerter damals in Dülmen. Allerdings fiel der Siegtreffer erst in der letzten Minute und die Leistung zuvor beschrieb Klein-Reesink als „grottenschlecht“. Spielerisch dürfen die Gastgeber an diesem Wochenende mehr zeigen, wenn das Resultat dann aber so lautet wie im Hinspiel, hätten die Burgsteinfurter sicherlich nichts dagegen.

Die drei Punkte aus dem Spiel gegen Coesfeld sorgen für Rückenwind vor dem „echten Sechs-Punkte-Spiel“, sagt Klein-Reesink: „Wir haben ein gutes Gefühl.“ Eine gute Voraussetzung vor dem wichtigen Duell mit Dülmen. Der Bedeutung des Spiels dürften sich alle bewusst sein. Klein-Reesink hofft deshalb auf viele Steinfurter Zuschauer. Einen Schlagabtausch mit offenem Visier auf beiden Seiten erwartet der Trainer nicht: „Beide Mannschaften haben Respekt voreinander. Wer in Führung geht, ist im Vorteil.“

Unklar ist noch der Einsatz von Thomas Artmann und Lars Kormann.

►  Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, VR-Bank-Stadion.



http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4813044?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686802%2F