Radsport beim Rolinck-Team des RSV Friedenau
Unverhofft kommt auch mal vor

Steinfurt -

Für die Schlussphase der Saison hatten Marius Eckert und Jannick Gnoth vom Rolinck-Team des RSV Friedenau keine Mühen gescheut und sich am Sonntag auf dem Weg Richtung Köln zum Klassiker „Wappen von Pulheim“ gemacht. Es hat sich gelohnt, wie der zweite Rang von Gnoth unter Beweis stellt.

Dienstag, 05.09.2017, 17:30 Uhr
Ohne Ambitionen gestartet, am Ende aber auf Platz zwei: Jannick Gnoth (3.v.l.) aus Burgsteinfurt hatte beim Rennen in Pulheim gute Beine und landete im Massensprint auf dem zweiten Rang.
Ohne Ambitionen gestartet, am Ende aber auf Platz zwei: Jannick Gnoth (3.v.l.) aus Burgsteinfurt hatte beim Rennen in Pulheim gute Beine und landete im Massensprint auf dem zweiten Rang. Foto: Holger Radsportfotos

Für die Schlussphase der Saison hatten Marius Eckert und Jannick Gnoth vom Rolinck-Team des RSV Friedenau keine Mühen gescheut und sich am Sonntag auf dem Weg Richtung Köln zum Klassiker „Wappen von Pulheim“ gemacht.

80 Fahrer der Elite-Klasse nahmen die 14 schweren Runden zu je 6,1 Kilometer mit einem leichten Anstieg zum Ziel in Angriff.

Da sowohl Gnoth als auch Eckert aus einer Rennpause kamen, ging es für beide ohne große Ambitionen nach Pulheim. Erstmal ein paar schnelle Kilometer sammeln, um für die letzten Rennen wieder in Schwung zu kommen, lautete das Motto der beiden Rolinck-Fahrer.

Doch schnell stellte sich heraus, dass bei diesem Rennen mehr drin sein würde. Jannick Gnoth: „Ich habe früh gemerkt, dass ich gute Beine habe und versucht, auf den langen Geraden mit etwas Seitenwind mit ein paar Leuten dem Feld zu einteilen.“

Nach ein paar vergeblichen Ausreißversuchen musste der Steinfurter aber erkennen, dass der Wind nicht ausreicht, um sich entscheidend abzusetzen. Also hatte er seine Taktik geändert und auf einen Massenspurt gesetzt: „Ich hatte zwar keine Ahnung, wo ich stehe, aber da es zum Ziel leicht Berg hoch ging, habe ich mir gedacht, da versuchst du es doch noch einmal. Schließlich hab ich bei einer ähnlichen Ankunft letztes Jahr noch ein Rennen in Osnabrück gewonnen“, hatte sich der Stemmerter eine neue Taktik zurecht gelegt.

Am Sonntag in Pulheim kam es aber, im Gegensatz zum Rennen in Osnabrück, zum Massensprint aus einem großen Hauptfeld. Gut positioniert kam Jannick Gnoth um die Zielkurve und musste sich nur dem späteren Sieger Dominik Ivo geschlagen geben.

Marius Eckert beendete das Rennen im Hauptfeld.

Gnoth braucht jetzt nur noch eine Platzierung, um die Amateur-A-Klasse zu halten und blickt positiv auf die letzten Rennen, bevor mit dem Sparkassen Münsterland Giro am 3. Oktober die Saison endet.

Ich habe früh gemerkt, dass ich gute Beine habe und versucht, auf den langen Geraden mit etwas Seitenwind mit ein paar Leuten dem Feld zu enteilen

Jannick Gnoth
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