Fußball: Landesliga 4
Burgsteinfurter kassieren 1:2-Heimniederlage gegen Ahaus

Burgsteinfurt -

Mit 1:2 (0:1) verlor der SV Burgsteinfurt am Sonntag sein Heimspiel gegen Eintracht Ahaus. Für Trainer Christoph Klein-Reesink spielten dabei zwei Faktoren eine entscheidende Rolle: 75 schwache Minuten seiner Elf und der Schiedsrichter.

Sonntag, 10.09.2017, 17:50 Uhr aktualisiert: 10.09.2017, 20:00 Uhr
Der eingewechselte Sven Mersch (r.) besorgte den Anschlusstreffer. Zu mehr sollte es im Heimspiel gegen Eintracht Ahaus für die Burgsteinfurter aber nicht reichen.
Der eingewechselte Sven Mersch (r.) besorgte den Anschlusstreffer. Zu mehr sollte es im Heimspiel gegen Eintracht Ahaus für die Burgsteinfurter aber nicht reichen. Foto: Marc Brenzel

Mit 1:2 (0:1) zog der SV Burgsteinfurt am Sonntag im Heimspiel gegen Eintracht Ahaus den Kürzeren. Für Trainer Christoph Klein-Reesink spielten zwei Faktoren dabei eine entscheidende Rolle: 75 schwache Minuten seiner Elf sowie Schiedsrichter Maik Echelmeyer.

Mit dem Unparteiischen lagen die Stemmerter schon früh im Clinch. Ein aus ihrer Sicht berechtigter Strafstoß wurde ihnen nach einem Foul an Armin Omerovic verwehrt, stattdessen bekamen die Gäste einen Strafstoß zugesprochen, als Max Moor der Ball an den Arm geschossen wurde. „Ich habe ja kein Problem damit, wenn ein Schiri das so sieht. Nur sein schelmisches Gegrinse anschließend mag ich nicht“, ärgerte sich Klein-Reesink. Für Sedat Semer spielten diese Begleiterscheinungen keine Rolle – er verwandelte zur Ahauser Führung (20.).

Am Referee lag es aber nicht, dass der SVB 45 ganz schwache Minuten ablieferte. Vor allem in der gegnerischen Hälfte bekamen die Rot-Gelben kein Bein auf den Boden.

Zur zweiten Hälfte brachte Klein-Reesink mit Sven Mersch, Dennis Behn und Thomas Artmann drei frische Kräfte und stellte auf ein 4-2-3-1 um. Artmann kam erst zur zweiten Hälfte, da er gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt war.

Die Umstellung bewirkte zunächst nicht viel, denn die Burgsteinfurter blieben harmlos. Erst ein Pfostentreffer Behns holte sie aus ihrer Lethargie (75.). Dass der Ahauser André van den Berg im Gegenzug das 2:0 markierte (76.), schien einer Vorentscheidung gleich zu kommen. Doch die Burgsteinfurter zeigten Moral. Nach Vorarbeit von Ricardo da Silva brachte Mersch seine Elf wieder heran – 1:2 (78.). Damit läutete der Neuzugang aus Hauenhorst die beste Phase seiner Elf ein. Das Heimteam hatte in einigen Situationen den möglichen Ausgleich auf dem Fuß, doch entweder waren der Abschluss oder der letzte Pass zu ungenau.

„Die letzte Viertelstunde war wirklich gut von uns. Leider sind wir viel zu spät in die Partie gekommen. In der ersten Halbzeit haben wir uns zu viel mit anderen Sachen beschäftigt“, resümierte Klein-Reesink.

SV Burgsteinfurt: Beermann – Radecke (46. Artmann), Azevedo Kamp, Moor – Bode, Feldhues, Bügener, Schmerling – da Silva, Hollermann (46. Mersch), Omerovic (46. D. Behn).

Tore: 0:1 Semer (20., Handelfmeter), 0:2 van den Berg (76.), 1:2 Mersch (78.).

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