Handball: Bezirksliga Münsterland
Zu viel Stückwerk beim TB Burgsteinfurt

Burgsteinfurt -

Der TB Burgsteinfurt hat seinen Saisonstart in den Sand gesetzt. Im Heimspiel gegen die Warendorfer SU setzte es eine 21:29-Niederlage. Dabei offenbarten die Stemmerter noch viele Schwächen.

Montag, 11.09.2017, 10:50 Uhr aktualisiert: 12.09.2017, 12:30 Uhr
Burgsteinfurts Neuzugang Edwin Hermann (l.) erzielte am Sonntagabend gegen die Warendorfer SU fünf Tore.
Burgsteinfurts Neuzugang Edwin Hermann (l.) erzielte am Sonntagabend gegen die Warendorfer SU fünf Tore. Foto: Matthias Lehmkuhl

Die Bezirksliga-Handballer des TB Burgsteinfurt haben ihren Saisonauftakt ordentlich vermasselt. Am Sonntagabend verlor die Mannschaft von Trainer Stephan Nocke in der Willibrordhalle gegen die Warendorfer SU mit 21:29 (12:13).

„Die Abläufe sowohl in der Abwehr als auch im Angriff stimmen noch nicht. Wenn wir das nicht bald in den Griff bekommen, wird das eine schwere Saison für uns“, sah Nocke noch viel Sand im Getriebe. Bei den TBB-Männern debütierte Neuzugang Edwin Hermann, der in seinem ersten Pflichtspiel bei den Stemmertern sehr oft zum Einsatz kam und auch gleich fünf blitzsaubere Tore warf.

Der Gastgeber ging sehr optimistisch in die Partie, wechselte zu Anfang einen siebten Feldspieler für den Torwart ein. Das ging aber zwei Mal die Hose. Die Stemmerter lagen nur drei Mal mit einem Treffer in Führung: nach zehn Minuten (7:6 und 8:7) und zu Beginn der zweiten Halbzeit (14:13). Ansonaten liefen sie stets einem Rückstand hinterher. Sekunden vor der Pause vergab Stephan Kretzschmar ohne Bedrängnis den Ausgleich. Beim Stand von 12:13 gingen beide Teams in die Kabine.

Als in den ersten zwei Minuten der zweiten Halbzeit zunächst Thorben Steenweg per Siebenmeter den 13:13-Ausgleich und anschließend Patrick Lange über Rechtsaußen die 14:13-Führung erzielten, glaubten die Zuschauer auf den Rängen an die Wende. Doch weit gefehlt: Mehrmals scheiterte der Turnerbund jetzt am SU-Keeper Lennart Hartmann. Seine Vorderleute setzten seine Paraden dann in Tore um.

„Schritte!“ schrie Stephan Nocke nicht zum ersten Mal in Richtung Referee. Der bedankte sich bei ihm mit einer Strafzeit (42.). In der 49. Minute führe Warendorf bereits mit 23:16. Burgsteinfurt agierte aufgrund der Vorentscheidung in der Schlussphase nur noch halbherzig.

Nocke ärgerte sich nach der Partie vor allem über die schlechte Rückwärtsbewegung am Ende der Partie: „Das war ein ‚No Go‘.“ Warendorfs Trainer Stefan Hamsen freute sich über die beiden Auswärtspunkte: „Vor allem die zweite Halbzeit hat mir sehr gut gefallen.“

Tore: Steenweg (6/1), Kretzschmar (5/1), Hermann (5), Gasanov (2), Barnow, Lange und Vinhage (je 1)

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