Fußball: Landesliga
Wiesn-Stimmung auch beim SVB

Burgsteinfurt -

Oktoberfest-Stimmung auch in Steinfurt. Doch vor dem Gang über die Wiesn müssen sich die Landesliga-Fußballer des SV Burgsteinfurt einer harten Bewährungsprobe unterziehen. Es geht gegen den Top-Favoriten SV Mesum. Ein Spiel, das unter ungünstigen Vorzeichen für den SVB steht.

Freitag, 22.09.2017, 14:03 Uhr aktualisiert: 23.09.2017, 18:38 Uhr
Tobias Kiwit, hier im Zweikampf mit dem Emsdettener Fabian Ebong, ist ein Kandidat für die Startformation des SV Burgsteinfurt.
Tobias Kiwit, hier im Zweikampf mit dem Emsdettener Fabian Ebong, ist ein Kandidat für die Startformation des SV Burgsteinfurt. Foto: Thomas Strack

O’zapft is! Beim örtlichen Oktoberfest wollen sich auch die Landesliga-Fußballer des SV Burgsteinfurt die Stimmung nicht verhageln lassen. Deshalb spielen sie schon heute (Anstoß 15 Uhr) gegen den SV Mesum. Doch Vorsicht ist geboten. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich der Meisterschafts-Mitfavorit aus Rheines Süden als Partybremser entpuppt.

Blickt der interessierte SVB-Anhänger auf den Stemmerter Kader, kann ihm schon ein wenig blümerant zumute werden. Da Max Moor (gelbgesperrt), Florian Azevedo-Kamp (Mittelfußprellung) und Jens Hauptmeier (Innenbandzerrung im Kniegelenk) ausfallen, fehlt den Gelb-Roten die komplette Innenverteidigung. Da zudem Angreifer Alexander Hollermann, Armin Omerovic und Dennis Behn verletzungsbedingt passen müssen und darüber hinaus Timo Meyer beruflich verhindert und das Mitwirken von Lukas Bahlmann gefährdet ist, sind die Alternativen für Trainer Christoph Klein-Reesink rar.

Doch was bleibt ihm anderes übrig, als die Flucht nach vorne anzutreten? „Auch wenn wir ein kleiner Kreis sind, muss das kein Nachteil sein. Wir müssen nur eng zusammenrücken“, sagt der SVB-Trainer angesichts der personellen Engpässe. Die größten Lücken gilt es in der Abwehr zu schließen. Hier bieten sich für die Außenpositionen die wieder genesenen Tobias Kiwit und Chris Radecke sowie Marius Heckmann als Kandidat für die Zentrale an. Diesen Part könnte jedoch auch Thomas Artmann übernehmen. Es wäre nicht das erste Mal, dass er dort aufliefe.

Freilich weiß Klein-Reesink, dass die zuletzt bei der 1:2-Niederlage in Dorsten aufgetretenen Probleme nicht an den personellen Umständen festzumachen waren. „Es hat die Bereitschaft gefehlt, mehr zu arbeiten als der Gegner“, sagt er im Nachhinein. Das ist ein schwerwiegender Vorwurf. Denn Laufbereitschaft und Einsatz sind Grundvoraussetzungen, um in der Liga konkurrenzfähig zu sein. Und wenn dann, wie am vergangenen Sonntag, eklatante Nachlässigkeiten bei der Chancenverwertung hinzukommen, reicht es nicht zu einem Punktgewinn.

Somit wird deutlich, wo die Stemmerter die Hebel ansetzen müssen, um den Mesumern Paroli zu bieten. Schon ein Teilerfolg gegen das Team von SVM-Trainer Marcel Langenstroer wäre für die Gelb-Roten ein guter Stimmungskatalysator für den anschließenden Gang über die Steinfurter Wiesn.

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