Fußball: Landesliga
TuS Altenberge will gegen GW Nottuln punkten

Altenberge -

Im vierten Saison-Heimspiel geht es für den TuS Altenberge gegen Grün-Weiß Nottuln. Darin kommt es für den Aufsteiger darauf an abzuwägen, welches Risiko er gehen darf, um am Ende belohnt zu werden.

Freitag, 22.09.2017, 15:30 Uhr aktualisiert: 24.09.2017, 18:59 Uhr
Altenberges Christian Hölker steht mit dem TuS gegen GW Nottuln auf dem Prüfstand.
Altenberges Christian Hölker steht mit dem TuS gegen GW Nottuln auf dem Prüfstand. Foto: Thomas Strack

Mit Grün-Weiß Nottuln kreuzt eine Mannschaft im Altenberger Sportzentrum auf, die den TuS am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) erneut auf eine harte Probe stellen wird. Obwohl die Nottulner mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen keinen optimalen Saisonstart erwischten, „gehört Grün-Weiß für mich ins obere Drittel“, ist TuS-Trainer Florian Reckels von den Qualitäten des Gegners überzeugt.

Diese sind zweifelsohne auch den Altenbergern zu attestieren, selbst wenn sie nicht immer im Ergebnis zum Ausdruck kommen. Zuletzt offenbarte sich, was es heißt, Lehrgeld zu zahlen. In Mesum wählte der TuS in der ersten Halbzeit – mit dem gebotenen Respekt vor dem Aufstiegsaspiranten – die defensive Variante. Die Mesumer nutzten ihre Feldvorteile prompt, indem sie den Führungstreffer erzielten.

Als die Altenberger im zweiten Durchgang mutiger agierten, spürten sie: Hoppla, selbst bei einem Top-Favoriten der Landesliga geht etwas. Die Reckels-Elf investierte viel und hätte angesichts des forschen Auftritts ein Unentschieden verdient gehabt. Doch sie versäumte es, sich zu belohnen.

In der Bewertung des gesamten Spiels zeigte sich ein – für einen Aufsteiger nicht untypisches – Phänomen: Er vermag in einem neuen Umfeld noch nicht einzuschätzen, welches Risiko er gehen darf, um zum Erfolg zu kommen. Doch selbst wenn am Ende eine 0:2-Niederlage stand, sind es diese Erfahrungen, die einen Liga-Neuling weiterbringen, an denen er wachsen kann. Nun haben die Altenberger die Chance zu zeigen, inwieweit sie in dieser Hinsicht lernfähig sind. Wobei Grün-Weiß Nottuln von der Qualität her vergleichbar ist mit dem SV Mesum.

Verzichten müssen die Gastgeber am Sonntag auf Malte Greshake, Henrik Wilpsbäumer und Adrian Keßler, die sich allesamt im Urlaub befinden. Zudem fehlt Angreifer Christopher Thomassen. Auch gegen Nottuln wird es für den TuS darauf ankommen, die Balance zwischen Absicherung und Angriff zu finden. Dass die Mannschaft dafür erneut alles in die Waagschale werfen wird, daran hegt Reckels keinerlei Zweifel: „In dieser Hinsicht musste ich meiner Mannschaft bislang keinerlei Vorwürfe machen.“ Ob sie den angemessenen Ertrag für den betriebenen Aufwand ernten kann, muss sich zeigen. Ein möglicher Erfolg wird nicht zuletzt davon abhängen, inwieweit es gelingt, Nottulns Torjäger Oliver Leifken an die Kette zu legen.

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