Fußball: Bezirksliga 12
Wilmsberg verpasst Auswärtssieg

Borghorst -

Bis in die Nachspielzeit führte der SV Wilmsberg bei der Zweitvertretung des 1. FC Gievenbeck. Doch dann rutschte Torwart Lukas Schröder ein Ball durch zum Ausgleich. Der „dreckige Sieg“ war dahin.

Sonntag, 24.09.2017, 19:42 Uhr
SV Wilmsberg um Marius Wies verpassen den Auswärtssieg gegen starke Gievenbecker aufgrund eines Eigentores in der letzten Minute
SV Wilmsberg um Marius Wies verpassen den Auswärtssieg gegen starke Gievenbecker aufgrund eines Eigentores in der letzten Minute Foto: Oliver Wilmer

In der Bezirksliga 12 trat der SV Wilmsberg am frühen Samstagnachmittag bei der Reserve des 1. FC Gievenbeck an. Die etwa 50 Zuschauer im Gievenbecker Sportpark erlebten beim 1:1 (0:0)-Unentschieden aber alles andere als ein Fußballspektakel.

Danach sah es allerdings nicht aus, als der Ball nach nur drei Minuten das erste Mal im Netz zappelte. Ronaldo Weber war einen Kopf zu klein für einen diagonalen Ball aus dem linken Halbfeld und faustete den Ball über die Linie. Das Tor gab es zwar nicht für Weber, dafür aber eine gelbe Karte. Anschließend hatten die Hausherren zwar mehr vom Spiel und drückten den SVW in die eigene Hälfte, kamen aber zu keiner echten Torchance. Sinnbildlich dafür: Nach einem Ballverlust der Piggenkicker im Aufbau spielten die Gastgeber zwar drei gegen zwei, doch bereits der erste Pass landete beim Verteidiger.

Den Gästen mangelte es an Konzentration und Spritzigkeit. Wenn es mal gelang, auf den Außenbahnen durchzubrechen, dann landete die Flanke hinter dem Tor. Einmal wurde es vor der Pause aber doch gefährlich. Einer Cedric Eisfeldt-Flanke von der linken Seite folgte ein schulbuchmäßiger Kopfball von Mario Töller, doch Jan Brieger rettete für seinen geschlagenen Torwart auf der Linie, der Nachschuss von Alexander Hesener verfehlte sein Ziel deutlich.

Auch der zweite Durchgang bot anfangs wenig Unterhaltsames. In der 65. Minute bediente Eisfeldt den emsigen Hesener, der am Torhüter scheiterte, den Nachschuss hob der frisch eingewechselte Niklas Thoms über den am Boden liegenden Max Wulfert im Kasten der Hausherren, aber erneut klärte Brieger für seinen geschlagenen Keeper. Drei Minuten später erhielt Hesener einen langen Ball und schoss sicher zur Führung ein.

Gievenbeck drückte daraufhin stärker – und kam zu Möglichkeiten. Mehrfach hielt Lukas Schröder gegen Maurice Tia, sodass der „dreckige Dreier“, wie Trainer Christof Brüggemann die Situation beschrieb, zum Greifen Nah war. Bereits zwei Minuten der Nachspielzeit waren verstrichen, als Yaya Touray einen letzten FCG-Freistoß in den Strafraum trat. Genau dieser rutschte dem eigentlich starken Schröder im Nachfassen durch – 1:1. Gleichbedeutend der Endstand.

SV Wilmsberg : Schröder – Schemann, Köhler, Dobbe, Hermeling – Wies, Colalongo (Thoms, 62.) – Groll (Häder, 75.) Töller, Eisfeldt (Perlik, 80.) – Hesener

Tore: 0:1 Hesener (78.), 1:1 Schröder (90., Eigentor)

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