Sa., 24.02.2018

Fußball: Kreisliga A Maik Menkes Balsam für Preußen Borghorsts Nerven

Maik Menke (M.) spielte in der vordersten SCP-Reihe den Alleinunterhalter und steuerte zwei Treffer bei.

Maik Menke (M.) spielte in der vordersten SCP-Reihe den Alleinunterhalter und steuerte zwei Treffer bei. Foto: Alex Piccin

Borghorst - 

Angespannt harrte das Trainerteam des SC Preußen Borghorst bis in die Schlussminuten aus, ehe Maik Menke die Erlösung brachte und Coach Dirk Altkrüger und Co. ausgelassen feiern durften. Mit seinem Doppelpack (87., 88.) besiegelte der Angreifer das 3:0 (1:0) über den TuS St. Arnold. „Das sind drei ganz, ganz wichtige Punkte, gerade vom Kopf her für die nächsten zwei Wochen“, freute sich Altkrüger. Es hätte allerdings auch ganz anders kommen können.

Von Alex Piccin

TuS-Stürmer Omar Saadou scheiterte erst nach einem weiten Freistoß per Kopf an SCP-Schnapper Niklas Kock. Im Nachsetzen war Saadou zuerst am Ball und wurde von einem Preußen erwischt. Doch der Schiedsrichter gab Freistoß für die Gastgeber anstatt Elfmeter (85.). „Ich habe da schon mit einem Pfiff pro St. Arnold gerechnet. So etwas gleicht sich im Laufe der Saison aus. Jetzt haben wir mal Glück gehabt. Ein Tor für die wäre aber nicht verdient gewesen“, sagte Altkrüger.

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Das sind drei ganz, ganz wichtige Punkte, gerade vom Kopf her für die nächsten zwei Wochen.

Dirk Altkrüger

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Denn seine Elf hatte das Geschehen über fast die kompletten 90 Minuten im Griff. Der erste sauber vorgetragene Angriff führte sogleich ins Ziel: Menke setzte sich über links durch und bediente den mitgelaufenen Rechtsverteidiger Rene Reiß, der schnörkellos vollendete (13.). Ansonsten verströmten die Teams wenig Gefahr. Der TuS probierte es bis zur Pause einmal, Menke zweimal – jeweils ohne Erfolg.

Nach dem Seitenwechsel investierte St. Arnold mehr, aber die Borghorster blieben davon unbeeindruckt, machten die Räume eng und ließen kaum etwas zu. Aber vorne haperte es: Menke und Reiß machten es zu ungenau oder scheiterten am Gäste-Torwart, zum Unmut ihres Trainers: „Die Chancenauswertung ist unser Riesenmanko, das wir diese Saison haben. Aber das liegt auch mit daran, dass die Mannschaft komplett neu zusammengestellt ist.“

Zwei Treffer ins Glück

Seine Freiräume nutzte Menke erst spät. Mit einem trockenen Rechtsschuss ins rechte Eck stellte er auf 2:0 und besorgte wenig später nach einem langen Schlag von Tobias Mader per Heber den Endstand.

Preußen Borghorst: Kock – Reiß, Matic (69. Klein), Mader, Schulze Brock – Eilers, Overhage – Rausch (86. Köning), Berghaus, Berning (69. Hinke) – Menke. Tore: 1:0 Reiß (13.), 2:0 Menke (87.), 3:0 Menke (88.).



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