Do., 08.03.2018

Fußball-Landesliga: SV Burgsteinfurt muss morgen zum vorgezogenen Spiel bei Eintracht Ahaus Vielleicht klappt‘s ja unter Flutlicht

Max Feldhues, Nico Schmerling und Lars Kormann (v.l. in Rot) müssen in Ahaus schon alles in die Waagschale werfen, um gegen den Tabellenvierten, der zuletzt zwei Niederlagen kassierte, einen Sieg zu landen.

Max Feldhues, Nico Schmerling und Lars Kormann (v.l. in Rot) müssen in Ahaus schon alles in die Waagschale werfen, um gegen den Tabellenvierten, der zuletzt zwei Niederlagen kassierte, einen Sieg zu landen. Foto: Thomas Strack

Burgsteinfurt - 

Der SV Burgsteinfurt muss am Freitag in einem vorgezogenen Punktspiel beim Tabellenvierten Eintracht Ahaus antreten. Eine kniffelige Aufgabe, die nicht unbedingt ein Erfolgserlebnis verspricht.

Von Günter Saborowski

Mit dem Rücken zur Wand, Befreiungsschlag, Endspiel – die Vokabeln im Abstiegskampf sind ligaunabhängig und ähneln sich Jahr für Jahr, wenn eine Mannschaft sportlich am Abgrund steht und sich partout keine Erfolgserlebnisse einstellen wollen. Am heutigen Freitag könnte die Serie der Pleiten für den SV Burgsteinfurt weitergehen, denn die Elf von Trainer Christoph Klein-Reesink tritt in einem vorgezogenen Spiel um 19.45 Uhr bei Tabellenvierten (31 Punkte) Eintracht Ahaus an. Das Hinspiel in Stemmert verlor der SVB im September 2017 mit 1:2.

Die Verlegung der Partie auf Freitag ist dem Umstand geschuldet, dass am Sportgelände in Ahaus die Kabinen renoviert werden und es am Sonntag, wenn mehrere Mannschaften sich dort umkleiden müssen, eng werden könnte. Oder gar der Fall „Gemen“ eintritt, wo nur die Kabine des SV Burgsteinfurt mit kalten Duschen bestückt war.

Sportlich betrachtet, stehen die Stemmerter – mal wieder – irgendwie auf verlorenem Posten. Die Ausfallliste ist nicht kürzer geworden, allerdings möchte Klein-Reesink auch nicht mehr darüber sprechen: „Wir nehmen das so hin und müssen es eben so schaffen. Ich habe keine Lust mehr, das zu kommentieren.“ Punkt, verständlich.

Und die Tatsache, dass der TuS Altenberge und Preußen Lengerich den Ahausern in den jüngsten beiden Spielen zwei Niederlagen beigebracht haben (0:4 und 0:1), macht die Sache auch nicht leichter. Klein-Reesink: „Die werden richtig heiß sein und sich keine dritte Niederlage einfangen wollen – so viel Qualität hat die Mannschaft schon.“ Allerdings weiß Klein-Reesink auch, dass bei Ahaus zwei Spieler aus der Abwehr mit Gelb-Roter und Roter Karte gesperrt sind und Eintracht-Trainer Jens Niehues seine Hintermannschaft umbauen muss. Vielleicht ein Vorteil für die Stemmerter, wenn auch nur ein vermeintlich kleiner.

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Ich habe keine Lust mehr, das zu kommentieren.

Christoph Klein-Reesink

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