Di., 13.03.2018

Marathon Steinfurt bei den 100-km-Meisterschaften in Rheine Früh auf und lange laufen

Andreas Averbeck, Angela Weßels, Sylvia Schwering und Michael Bülter absolvierten 30 Kilometer beim Sechs- Stundenlauf in Rheine.

Andreas Averbeck, Angela Weßels, Sylvia Schwering und Michael Bülter absolvierten 30 Kilometer beim Sechs- Stundenlauf in Rheine. Foto: Marathon Steinfurt

Steinfurt - 

Dunkel war‘s, als sie an den Start gingen. Doch mit der aufgehenden Sonne wurde auch den Läufern von Marathon Steinfurt klar: Hier liegt in sechs Stunden eine lange Strecke vor uns.

Früh aufstehen mussten am Samstag drei Läufer von Marathon Steinfurt. Bereits um 6 Uhr fiel der Startschuss auf dem Gelände der Theodor-Blank-Kaserne in Rheine zur Deutschen Meisterschaft des DLV für den 100 Kilometerlauf. Der Verband hatte sich dafür als Rahmen den parallel stattfindenden Sechs-Stundenlauf ausgesucht.

Mit rund 200 weiteren Läufern ging es für die Marathonis Tom Köhler, Rainer Wachsmann und Peter Willner zunächst in Dunkelheit und bei Regen auf einen flachen Rundkurs um das Rollfeld der Heeresfliegerstaffel. Ganze 20 Mal sollte dieser einfach zu laufende Parcours bewältigt werden. Durch die breite Leistungsverteilung zog sich das Starterfeld schnell auseinander, sodass es schnell zu Überrundungen kam und die Marathonis sowohl mit den Spitzenläufern als auch mit den erheblich langsameren Läufern in Kontakt kamen.

Gegen Mittag starteten die 450 Läufer, die sich in den nächsten sechs Stunden aufmachten, so viele Kilometer zu laufen wie möglich. Auch hier waren Marathonis am Start. Angela Weßels, Sylvia Schwering und Michael Bülter wurden von Andreas Averkamp begleitet, um hier ihre Vorbereitung auf den Hamburg Marathon mit 30 Kilometern zuzuspitzen.

Erich Borgmann lief erstmalig weit über die klassische Marathondistanz hinaus und erreichte mit 48,729 Kilometern ein tolles Ergebnis (Elfter AK und Platz 140 Gesamt). Peter Hegemann sammelte mit 50 Kilometern Geld für einen guten Zweck (15. AK und Platz 134 Gesamt).

Wilfried Weiß erlief sogar 51 Kilometer (20. AK und Platz 100 Gesamt), und Stephan Herbert war am Samstag überhaupt nicht zu bremsen. Erst bei deutlich über 60 Kilometern war für ihn Schluss. Damit wurde er Neunter in der AK 45 (31. Gesamt).

Rainer Wachsmann erreichte nach 100 Kilometern das Ziel in 12:17:11 Stunden als 15. AK 50. Peter Willner konnte nach 14:02 Stunden seine Stoppuhr drücken. Für ihn lief es von Anfang an nicht rund, dennoch erreichte er mit einer starken Laufleistung das Ziel. Tom Köhler ließ sich auf den letzten Kilometern von der souveränen Leistung von Stephan Herbert mitreißen und konnte nach über 90 Kilometern nochmals deutlich an Tempo zulegen. Er finishte überglücklich in 10:57 Stunden als insgesamt 70. der Deutschen Meisterschaft und als 16. AK 45.



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