Mi., 16.05.2018

Ohne Kunstrasen kein Trainingsbetrieb Ausverkauf guter Spieler

In meiner Jugend, als Fußball nach der Schule noch auf der Straße mit zwei Taschen als Torpfosten gespielt wurde, gab es in Rheine zehn Sportanlagen, zum Teil mit zwei oder drei Rasenflächen. Davon sind heute noch sieben Anlagen vorhanden, der Rest wurde ohne Ersatz überbaut.

Von Günter Saborowski

Für die Fußballer des SC Preußen und SV Wilmsberg stehen in Borghorst für Trainings- und Spielbetrieb insgesamt vier Plätze zur Verfügung, wobei die Hauptplätze des Waldstadions und Sportzentrums nur für den Spielbetrieb genutzt werden können. Würde hier auch trainiert, dürfte ein vernünftiges Spielen der I. Mannschaft am Sonntag kaum mehr möglich sein.

Zudem sind die Herbst- und Winterprobleme des SV Wilmsberg mit ihrem Platz an der Mühle ja hinlänglich bekannt. Sehr viele Mütter Fußball spielender Kinder können ein Lied davon singen, wie die Klamotten im Oktober nach dem Training aussehen, wenn es geregnet hat. Aus den Vereinsfarben Grün und Weiß wird Schwarz.

Nein, schon die Trainingszustände beim SV Wilmsberg sind kaum zu ertragen. Bei den Preußen dürften sie sich – sollte der Kunstrasen nicht schnellstens erneuert werden – dramatisch verschlechtern. Aber was soll‘s. In Nordwalde und Altenberge, für ältere Jugendspieler nur einen Steinwurf entfernt und per Fahrgemeinschaft gut zu erreichen, herrschen paradiesische Zustände mit Kunstrasen ohne Ende.



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