Di., 22.05.2018

Fußball: Kreisliga A Steinfurt Auf dem Weg in die Königsklasse

Dünger für den Rasen: Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen.

Dünger für den Rasen: Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen. Foto: Jan Gudorf

Horstmar - 

Einen Schritt war der TuS Germania Horstmar noch vom Aufstieg in die Bezirksliga entfernt. Beim TuS St. Arnold nutzte er den erneuten Patzer der Konkurrenz und machte sein Meisterstück perfekt. Der Jubel im Anschluss war feuchtfröhlich.

Von Jan Gudorf

Als die Spieler den Platz betraten, schallte die Champions-League-Hymne aus den Boxen. Nun ist der TuS Germania Horstmar bekanntlich ein gutes Stück von der Königsklasse entfernt. Und doch passte die Songauswahl zum Tagesmotto: Dank der unfreiwilligen Vorlage von Grün-Weiß Rheine, das in der 90. Minute den Sieg verspielt hatte, konnte sich Horstmar beim TuS St. Arnold zum Kreisliga-Champion krönen. 90 Spielminuten später war es perfekt: Der TuS Germania steigt nach einem 3:2 (1:1)-Erfolg in die Bezirksliga auf!

Die Germanen wussten zu Spielbeginn noch nichts von Rheines neuerlichem Ausrutscher, zeigten sich aber trotzdem motiviert und spielbestimmend. Das erste Tor erzielten allerdings die Gastgeber durch einen schnell vorgetragenen Angriff über die rechte Seite (25.). Der TuS gab beinahe die direkte Antwort, Jannik Oldach verfehlte das Ziel aber knapp. Wenig später behielt er im Strafraum die Übersicht und passte quer zu Daniel Smith, der das Leder zum Ausgleich unter die Latte nagelte (35.).

Fotostrecke: TuS Germania Horstmar feiert die Meisterschaft

In der Kabine erfuhren die Horstmarer vom Rheinenser Resultat, was ihren Siegeswillen zusätzlich verstärkte. Den Weg zum Aufstieg ebnete Dennis Behn mit einem frechen Freistoß: Während der Torwart noch seine Mauer stellte, versenkte Behn den schon freigegebenen Ball im Netz (59.). Danach schaltete der TuS in den Verwaltungsmodus. „Da sah es teilweise sehr nach einem Sommerkick aus“, kritisierte Andre Rodine die fehlende Zielstrebigkeit seines Teams, das nach 74 Minuten aber aus seiner Lethargie erwachte: Steffen Exner passte auf den mitgelaufenen Smith, der zum 1:3 einschob.

St. Arnold, das noch um den Klassenerhalt kämpft, gab sich in der Schlussphase nicht geschlagen und übte viel Druck aus. Mehr als der Kopfballtreffer zum 2:3 (79.) sollte aber nicht gelingen. So wurde der Schlusspfiff zum Startschuss für den Partymarathon der Germania, die sich der Champions League nun immerhin ein kleines bisschen angenähert hat.

TuS : Schenkwald – Kortehaneberg, Oepping, Höing, A. Berkenbrock – Hellenkamp, Wehrmann (88. Jung) – Smith (90. Backhaus), Behn, Exner – Oldach (75. L. Berkenbrock).

Tore : 1:0 Garnings (25.), 1:1 und 1:3 Smith (35., 74.), 1:2 Behn (59.), 2:3 Saadou (79.).►



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