Di., 22.05.2018

Pfingstturnier mit über 90 Mannschaften Flutlichtspiele und Süßigkeiten

Pokale gab es jede Menge. Auch die C 2-Junioren des Gastgebers durften für ihren Erfolg einen in Empfang nehmen.Bei der Siegerehrung der Minis waren alle Teilnehmer Gewinner und erhielten Süßigkeiten sowie eine Goldmedaille.

Pokale gab es jede Menge. Auch die C 2-Junioren des Gastgebers durften für ihren Erfolg einen in Empfang nehmen.Bei der Siegerehrung der Minis waren alle Teilnehmer Gewinner und erhielten Süßigkeiten sowie eine Goldmedaille. Foto: Oliver Wilmer

Altenberge - 

Jede Menge Fußball gab es über Pfingsten beim TuS Altenberge. Von den Kleinsten bis zur B-Jugend waren alle Altersklassen vertreten. Und abends wurde sogar mit Beleuchtung gespielt.

Von Oliver Wilmer

Wieder einmal richtete der TuS Altenberge den Volksbank-Cup übers Pfingstwochenende am Sportpark Großer Berg aus. Über 90 Mannschaften folgten den Einladungen zu den insgesamt 16 Turnieren. Dieses Mal allerdings von Freitag bis Sonntag. Die Reichweite beschränkt sich dabei nicht auf Stammgäste wie dem SV Zweckel und Hertha Buschhoven. Die weiteste Anfahrt meisterte der Ahlhorner SV aus dem Landkreis Oldenburg in Niedersachsen.

Aufgrund der einwöchigen Pfingstferien begann das Turnier bereits am Freitagabend, was einen besonderen Charme mit sich brachte. Durch die einsetzende Dunkelheit spielten die B-Junioren ihre letzten Partien unter Flutlicht. „Eine besondere und angemessene Atmosphäre“, fand nicht allein Mitorganisator Stephan Kramer.

Aber das Turnier hatte noch einiges mehr zu bieten. Für neutrale Zuschauer etwas verwirrend, als der TuS in der Altersklasse der B 2-Junioren einen Treffer nach dem anderen erzielte und stets den Ball aus dem Netz holte. Gegen ein überfordertes Westfalia Vinnum galt es nämlich, mindestens neun Tore zu erzielen, um sich noch an die Spitze vor den SuS Kaiserau zu setzen, der im Anschluss daran noch gegen die B 2 des Ausrichters antreten musste. Am Ende stand ein 14:0 in 25 Minuten. Damit stellte die B 1 nicht nur einen Rekordsieg in der Cup-Historie bei der zwölften Auflage auf, sondern sicherte sich auch den Wanderpokal. Denn Kaiserau schaffte keine fünf Treffer mehr.

Ein letztes Kuriosum bot die Tabellensituation. Kaiserau und Preußen Münsters U 16 teilten sich im Turnierverlauf die Punkte und waren nun punkt- und torgleich. Daher musste ein Elfmeterschießen den Zweitplatzierten ermitteln. Der Preußen-Nachwuchs war allerdings bereits geduscht und umgezogen. Dennoch gab sich die Truppe von Trainer Stefan Graber keine Blöße, schnürte schnell die Fußballschuhe und trat an, unterlag jedoch mit 2:3.

Neben den B-Junioren zeigte sich auch die C 2 des TuS als vermeintlich schlechter Gastgeber. Mit 9:0 Toren und einem überragenden Gerrit Schulze Isfort im Gehäuse behielt das Team den Pokal im Hügeldorf. Als weitere Sieger erwiesen sich alle Teilnehmer der Minis sowie der IFMA (Integrative Fußballmannschaft Altenberge). Bei den Minikickern meldeten sich 18 Mannschaften an, was das größte Teilnehmerfeld bedeutete. Jeder Einzelne erhielt eine Goldmedaille und jede Mannschaft eine Tüte voller Süßigkeiten, was den Kleinsten ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Ebenso der Ablauf beim integrativen Turnier. Vier Teams, deren Akteure diverse Behinderungen haben, bildeten einen regelrechten Zuschauermagnet.

All das wurde ehrenamtlich ermöglicht. Stephan Kramer betonte ausdrücklich seinen Stolz auf die Neuzugänge im Organisations-Team. Jan-Fabian Winter, Frederik ten Voorde, Florian Linde und Jannes Holtherm brachten sich erstmalig in die Organisation mit ein. „Alle haben sich super integriert und auch Verantwortung übernommen. Einige haben sogar Siegerehrungen moderiert“, schwärmte Stephan Kramer vom Zuwachs.



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