Mo., 18.06.2018

SV Burgsteinfurt bietet jungen Gästen schönen Saisonabschluss Nichts dem Zufall überlassen

Der Menschenkicker bot dem Nachwuchs reichlich Spaß. Derweil hatten die SVB-Junioren (kl. Foto) oftmals Grund zum Jubeln.

Der Menschenkicker bot dem Nachwuchs reichlich Spaß. Derweil hatten die SVB-Junioren (kl. Foto) oftmals Grund zum Jubeln. Foto: Jan Gudorf

Burgsteinfurt - 

Der SV Burgsteinfurt setzte alle Hebel in Bewegung, um seinen Junioren-Turnieren einen perfekten Rahmen zu bieten. Das Angebot wurde dankend angenommen.

Von Jan Gudorf

Nichts wollten sie dem Zufall überlassen. Um ihren vielen jungen Gästen einen schönen Saisonabschluss zu bereiten, hatten Dennis Pelster und sein Organisationsteam keine Mühen gescheut. Und doch konnten sie nicht verhindern, dass das Fußballwochenende mit einer Enttäuschung endete. Eine Schuld traf die Jugendabteilung des SV Burgsteinfurt freilich nicht, schließlich lag die Ursache in über 2000 Kilometern Entfernung. Das Public Viewing im Vereinsheim bildete aufgrund der deutschen WM-Auftaktniederlage gegen Mexiko nicht den erhofften krönenden Abschluss des VR-Bank-Cups.

Allzu sehr verhagelte der Auftritt der „Großen“ in Moskau aber nicht die Laune der Juniorenkicker. Schließlich hatten diese zuvor ein Fußballturnier ganz nach ihrem Geschmack bestreiten dürfen. „Direkt im Anschluss an das Vorjahresturnier, das bereits ein voller Erfolg war, haben wir uns Gedanken gemacht, was wir noch verbessern können“, lautete Pelsters Devise „mehr geht immer“. So entstand die Idee, die Kinder mehr mit einzubeziehen. Anknüpfend an eine Initiative des Kreissportbundes, die Kinderrechte stärken soll, „sind wir auf sämtliche Jugendmannschaften zugegangen und haben nach ihren Wünschen gefragt“, beschrieb Pelster das Vorgehen.

Heraus kam ein Turniermodus, der viel Spiel- und wenig Wartezeit garantierte sowie ein kunterbuntes Rahmenprogramm, bestehend aus einem Menschenkicker, einer Hüpfburg und vielem mehr. „Manche Trainer meinten, es wären sogar zu viele Attraktionen gewesen, weil sie ihre Spieler gar nicht mehr davon wegbekamen“, nahm Pelster die nicht ganz ernst gemeinte Kritik gerne an.

Über 30 jugendliche Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf der insgesamt acht Turniere von den Minikickern bis zu den C-Junioren, bei denen sich der SV Wilmsberg vor dem gastgebenden SVB durchsetzte. „Ohne sie geht es nicht“, betonte Pelster, der selbst trotz seiner Verpflichtungen als Student viel Zeit investierte: „Wenn man sieht, dass die Kinder Spaß haben, weiß man, dass es sich gelohnt hat.“ Und wer weiß, vielleicht sorgt einer der jungen Fußballer, die am Wochenende in Burgsteinfurt kickten, in einigen Jahren mit dafür, dass Deutschland erfolgreicher in eine Weltmeisterschaft startet.



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