Do., 02.08.2018

Borghorst nach Sieg über Galaxy jetzt gegen SV Mesum 4:1 - Preußen dominieren klar

Tanz um den Ball: Galaxys Artur Wagenleitner (li.) kommt gegen Preußens Tim Köning ins Straucheln.

Tanz um den Ball: Galaxys Artur Wagenleitner (li.) kommt gegen Preußens Tim Köning ins Straucheln. Foto: Heiner Gerull

Borghorst - 

Der SC Preußen Borghorst hat sich im Steinfurter Stadtduell mit 4:1 gegen den FC Galaxy durchgesetzt und ist damit in die zweite Pokalrunde auf Kreisebene eingezogen. Hier treffen die Preußen auf Westfalenligist SV Mesum.

Von Heiner Gerull

Nach der 1:4 (0:2)-Niederlage des FC Galaxy gegen den SC Preußen Borghorst gab es keine zwei Meinungen: Der Sieg des klassenhöheren A-Ligisten Borghorst war verdient, er hätte sogar um zwei oder drei Tore höher ausfallen können. In der zweiten Pokalrunde dürfen sich die Preußen – quasi als Belohnung – auf ein Heimspiel gegen Westfalenliga-Aufsteiger SV Mesum freuen.

Schon in den ersten Minuten wurde deutlich, dass sich ein anderes Spiel als vor einigen Tagen bei der Stadtmeisterschaft entwickeln würde. Da hatte Galaxy den SCP mit 3:0 eingeseift. Dafür wurde der FC gestern eiskalt vom A-Ligisten abgeduscht. Kaum 20 Minuten waren gespielt, da hätte es schon 3:0 für den SC Preußen stehen können. Doch weder Lucas Rademacher, noch Alexander Groll und auch Malek Mallaamine vermochten die glasklaren Chancen nicht zu nutzen. „Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon die Befürchtung, als könnte sich diese Fahrlässigkeit rächen“, befand Borghorsts Trainer Dirk Altkrüger.

Doch seine Mannschaft ließ sich nicht beirren und drückte weiter auf das Gaspedal. Beim Führungstreffer in der 27. Minute erhielt sie allerdings tatkräftige Unterstützung von Galaxys Innenverteidiger, der klassisch über den Ball „säbelte“, sodass Groll freie Bahn hatte und zum 1:0 einschieben konnte.

Der Treffer zeigte Wirkung beim FC Galaxy. Der B-Ligist konnte sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien, sodass es nur eine Frage der Zeit war, wann der zweite Treffer fallen würde. In der 33. Minute war es Rademacher, der einen Freistoß direkt verwandelte. Das 2:0 war praktisch die Vorentscheidung. In der 72. Minute beseitigte Rademacher mit dem 3:0 die letzten Zweifel. Maik Menke setzte mit dem 4:0 in der 88. Minute schließlich den Deckel drauf. Immerhin steckte der FC Galaxy nicht auf und wurde in der Nachspielzeit noch mit dem Ehrentreffer belohnt. Nach Flanke von Marcel Kling traf Artur Wagenleitner zum 1:4. „Das war eine klare Angelegenheit“, befand Altkrüger zurecht.



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