Fr., 03.08.2018

Altenberge gegen SuS und im Kreispokal Es gibt noch freie Plätze im TuS-Kader

Ob Altenberges Henrik Wilpsbäumer (li.) dem TuS in den finalen Tests am Wochenende zur Verfügung steht, bleibt abzuwarten.

Ob Altenberges Henrik Wilpsbäumer (li.) dem TuS in den finalen Tests am Wochenende zur Verfügung steht, bleibt abzuwarten. Foto: Thomas Strack

Altenberge - 

Gleich doppelt im Einsatz sind die Landesliga-Fußballer des TuS Altenberge an diesem Wochenende. Am Samstag steht zunächst der Test gegen Westfalenligist SuS Neuenkirchen an, ehe es am Sonntag bei A-Ligist GS Hohenholte um den Einzug in die zweite Kreispokalrunde geht.

Von Heiner Gerull

Am Samstag zunächst gegen Westfalenligist SuS Neuenkirchen (Anstoß 17 Uhr, Sportzentrum Großer Berg) und dann am Sonntag in der ersten Runde des Kreispokalwettbewerbs Münster beim A-Ligisten SV Gelb-Schwarz Hohenholte – es sind die letzten Tests des TuS Altenberge vor dem Start in die Landesliga-Saison am folgenden Sonntag.

Eines ist den Worten von Trainer Florian Reckels und seinem „Co“ Marcel Pelster deutlich zu entnehmen: Die Stammplätze für die Startformation des Saison-Auftaktspiels gegen Westfalia Kinderhaus sind noch nicht restlos vergeben. „Jeder Akteur soll in den beiden Spielen am diesem Wochenende die Chance bekommen, sich über 90 Minuten zu zeigen“, verspricht Pelster. Diese Aussage beschreibt den eigentlichen Stellenwert der Partien gegen den SuS und in Hohenholte. Es gibt noch eine letzte Gelegenheit, auf den Zug in Richtung Stammkader aufzuspringen.

Wobei die Partie gegen SuS Neuenkirchen sicherlich ein anderer Gradmesser ist als die beim Hohenholter A-Ligisten. „Wir müssen flexibel bleiben. Gegen SuS wird sicherlich nicht die Mannschaft auflaufen, die eine Woche später gegen Kinderhaus antreten wird“, behält sich Pelster einige Optionen vor. Das betrifft nicht nur die Kaderbestückung, sondern auch die taktische Ausrichtung. In der Abwehr mit einer Dreier- oder Viererkette? Auch in dieser Frage will sich der TuS gar nicht erst festlegen. Auch deshalb nicht, weil die Mannschaft zuletzt gezeigt hat, dass sie in dieser Hinsicht Alternativen besitzt, da sie beide Systeme spielen kann.

Verletzungsbedingt muss der TuS noch auf David Marx verzichten. Ob die zuletzt angeschlagenen Steffen Köhler und Henrik Wilpsbäumer Spielanteile erhalten, bleibt ebenso abzuwarten wie im Fall des gerade aus dem Urlaub zurückgekehrten Nabil El-Haij.

Dass der TuS auch im Pokalwettbewerb möglichst viel erreichen will, steht für Pelster außer Frage. „In Hohenholte stehen wir in der Pflicht und wollen auf jeden Fall weiterkommen.“ Dass die Altenberger richtig Geschmack an diesem Wettbewerb haben, hängt sicherlich mit den Erfahrungen der vergangenen Jahre zusammen. In der Pokalsaison 2017/18 kegelte der TuS zunächst Oberliga-Aufsteiger 1. FC Gievenbeck aus dem Wettbewerb und verpasste aufgrund einer Finalniederlage gegen Landesliga-Konkurrent SC Münster 08 nur knapp die Qualifikation für den Verbandspokal.

Im Jahr zuvor ging es immerhin bis ins Viertelfinale, das nach einer unglücklichen 4:5-Niederlage gegen den damaligen Westfalenligisten BSV Roxel Endstation war. In dieser Saison soll ein weiteres Kapitel der erfolgreichen Altenberger Pokalgeschichte folgen.



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