Di., 14.08.2018

SV Wilmsberg spielt 1:1 gegen Riesenbeck Wehrmanns Zaubereckball rettet einen Punkt

Ein Eckball, getreten von Alex Wehrmann (r.), fand mit der Hilfe von Riesenbecks Torhüter Philip Stockmann seinen Weg in die Maschen. Torschütze Wehrmann oder Stockmann? Die Experten hinter der Bande rätseln wahrscheinlich jetzt noch. Wir schreiben den Treffer Wehrmann gut. Wilmsbergs Trainer Christof Brüggemann (kl. Bild) konnte mit dem Spiel kaum zufrieden sein.

Ein Eckball, getreten von Alex Wehrmann (r.), fand mit der Hilfe von Riesenbecks Torhüter Philip Stockmann seinen Weg in die Maschen. Torschütze Wehrmann oder Stockmann? Die Experten hinter der Bande rätseln wahrscheinlich jetzt noch. Wir schreiben den Treffer Wehrmann gut. Wilmsbergs Trainer Christof Brüggemann (kl. Bild) konnte mit dem Spiel kaum zufrieden sein. Foto: gs

Borghorst - 

Der SV Wilmsberg hat sein Auftaktspiel der neuen Saison gegen Teuto Riesenbeck nicht gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Christof Brüggemann mühte sich zu einem knappen 1:1 (0:0)-Unentschieden und musste sich mit diesem Punktgewinn letztlich begnügen.

Von Günter Saborowski

Nach einer wenig ansehnlichen ersten Halbzeit, in der beide Mannschaften keinen schönen Fußball zeigten, nahm die Partie im zweiten Durchgang ein wenig an Fahrt auf. Zwei Distanzschüsse der Gäste, eine Eins-gegen-eins-Situation von Diogo Maia Rego, in der der gegnerische Torwart Sieger blieb – das war‘s auch schon, was zu berichten wäre.

Das Ballgeschiebe und der wenig konstruktive Spielaufbau hatten indes ihren Grund: Ohne Marius Wies und Niklas Ochse auf den Sechserpositionen kommt die Wilmsberger Offensive nicht in Gang.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte sich allerdings die Anzahl an nennenswerten Torraumszenen ein wenig – hüben wie drüben. In der 48. Minute prüfte Riesenbecks Alexander Schröer per Kopf die Reflexe von Wilmsbergs Keeper Lukas Schröder, in der 59. Minute schlenzte Digo Maia Rego den Ball aufs Teuto-Tor, wo Philip Stockmann ihn mit einer Hand über die Latte lenkte.

Richtig flott, spielerisch allerdings immer noch mit einigen Mängeln, wurde die Begegnung, als Daniel Abelmann seine Farben in Führung brachte. Von der Strafraumgrenze zirkelte der Riesenbecker die Kugel gewollt und gekonnt ins rechte untere Eck – und Riesenbeck durfte jubeln.

Wilmsberg drängte nun auf den Ausgleich, blieb im Spielaufbau aber weiter mager. Ideen, den Gegner zu überwinden, waren Mangelware. Also mussten Standards her. Dass Alexander Wehrmann mit seinem linken Fuß hierin ein Meister seines Faches ist, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Nicht so in Riesenbeck, denn als Wehrmann in der 87. Minute den Ball von rechts bei einer Ecke aufs Tor zirkelte, wischte ihn Stockmann mit der rechten Hand ins eigene Gehäuse. Zugegeben, Alex Hesener hatte am ersten Pfosten ein wenig gedrängelt, aber hätte Stockmann die Kugel nicht übers Tor heben wollen, sondern in die Mitte gefaustet, wäre das 1:1 vielleicht nicht gefallen.

SV Wilmsberg: Schröder - Schemann, Dobbe, Markfort - Colalongo (84. Fischer), N. Thoms - Maia Rego (73. M. Thoms), Bredeck (68. Eisfeldt), A. Wehrmann - Hesener.

Tore: 0:1 Abelmann (73.), 1:1 A. Wehrmann (87.).



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