Fr., 17.08.2018

Nachbarschaftsderby des SV Burgsteinfurt gegen Germania Horstmar Es dürfte Feuer im Spiel sein

Horstmar/Burgsteinfurt - 

Am Sonntag kommt es seit längerer Zeit mal wieder zum Aufeinandertreffen des SV Burgsteinfurt mit Germania Horstmar (Anstoß: 15 Uhr, VR-Bank-Stadion). Beide Mannschaften waren zuletzt durch zwei Ligen voneinander getrennt. Durch Auf- und Abstieg kicken Burgsteinfurt und Horstmar nun wieder in einer Liga. Die WN sprachen vor dem Nachbarschaftsderby mit den beiden Mannschaftskapitänen.

Von Günter Saborowski

Wie ist die Stimmung in der Mannschaft vor dem Nachbarschaftsderby?

Torsten Höing (Horstmar): Am Dienstag beim Training waren alle sehr konzentriert. Die Vorfreude ist natürlich groß, und die ehemaligen Burgsteinfurter Spieler sind noch einen Tick extra motiviert. Alle sind sehr fokussiert auf dieses Spiel.

Thomas Artmann (SVB): Da wir das erste Derby (gegen Wettringen) ja schon gewonnen haben, ist die Stimmung gut. Das ist vor allem deshalb für uns gut, weil wir mal wieder oben angreifen wollen.

Welchen Stellenwert hat die Begegnung für den TuS Germania bzw. den SVB?

Höing: Man merkt schon, dass es ein Derby ist. Als der Spielplan rauskam, haben die meisten zuerst geschaut, wann wir gegen Burgsteinfurt spielen. Aber letztlich geht es in diesem Spiel auch nur um drei Punkte.

Artmann: Für mich persönlich ist es ein besonderes Spiel. Auch wenn ich aus Leer komme, ist Horstmar für mich ein Stück weit Heimatverein und ein Stück Vergangenheit. Außerdem ist ein Derby immer ein besonderes Spiel, auch wegen der vielen Zuschauer.

Wie verlief der Saisonstart aus Ihrer Sicht?

Höing: Der späte Ausgleich war bitter (1:1 gegen Lengerich) und hat sich wie eine Niederlage angefühlt. Aber es war ein schönes Gefühl festzustellen, dass wir konkurrenzfähig sind.

Artmann: Wir haben mit dem Sieg in Wettringen den ersten Schritt gemacht, aber jetzt müssen wir nachlegen.

Wen stufen Sie beim Gegner als besonders gefährlichen Spieler ein?

Höing: Die Qualität eines Hollermann ist bekannt. Aber auch ein Thomas Artmann ist sehr stark. Ansonsten hat Burgsteinfurt sehr gute Einzelspieler.

Artmann: Einmal natürlich die beiden Behn-Brüder. Die sind schnell, agil und wendig. Und dann den Kopf der Mannschaft, Tim Hellenkamp, der in seiner Jugendzeit ja auch schon höher gespielt hat.

Wie groß ist die sportliche Rivalität zwischen beiden Vereinen?

Höing: Im Seniorenbereich haben sich die Wege beider Vereine nicht oft gekreuzt. Im Jugendbereich kenne ich das besser. Wir sind ja teilweise damals zusammen zur Schule gegangen. Da war schon Feuer in den Spielen.

Artmann: Es ist halt ein Derby. Wir sind vielleicht spielerisch ein bisschen besser, aber das wird Horstmar durch Kampf und Aggressivität ausgleichen.

Wenn Sie einen Tipp abgeben sollten, wir lautet der?

Höing: 2:1-Auswärtssieg.

Artmann: Wir gewinnen mit 3:1.



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