Mo., 20.08.2018

Wilmsberg verbessert beim 2:2 gegen Greven 09 Gaspedal durchgedrückt

Der eingewechselte Ricardo Bredeck sorgte gegen Greven für Schwung auf der rechten Außenbahn.

Der eingewechselte Ricardo Bredeck sorgte gegen Greven für Schwung auf der rechten Außenbahn. Foto: th

Borghorst - 

Der SV Wilmsberg hat am Sonntag im Spiel gegen den SC Greven 09 eine Punkteteilung erzielt. Die beiden Alexe im Dress des SVW, Hesener und Wehrmann, hatten dabei die Tore für den Gastgeber erzielt.

Von Sven Thiele

Christof Brüggemann und Andreas Sommer gehören zum Kreis derer, die der Bezirksliga ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um die vorderen Plätze vorhergesagt haben. Sonntag sahen sich die Trainer des SV Wilmsberg und des SC Greven 09 in ihrer Einschätzung bestätigt. Das Gaspedal voll durchgedrückt lieferten sich ihre Spieler vor stattlicher Kulisse im Wilmsberger Waldstadion einen heißen Tanz, der mit einem 2:2 (1:1) endete. Eine Punkteteilung, der beide Trainer etwas abgewinnen mochten.

„Ich bin mit der Moral und dem Engagement zufrieden“, attestierte Brüggemann im Anschluss an 90 intensive Minuten seiner Mannschaft eine spürbare Leistungssteigerung im Vergleich zum Auftritt in der vergangenen Woche. Auch sein Gegenüber fand lobende Worte: „Mit dem Auftritt bin ich gut zufrieden“, stellte Andreas Sommer fest. Eine Einschränkung vergaß er gleichwohl nicht: „In der zweiten Halbzeit müssen wir drei Punkte holen.“

In der Tat: Nach verhaltenem Auftakt vor den beiden Toren, verbissen geführten Zweikämpfen im Mittelfeld, der Grevener Führung durch ein Kopfballtor von Patrick Fechtel (30.) und dem Wilmsberger Ausgleich durch Alexander Hesener (35.) waren es die Gäste, die in der zweiten Halbzeit über größere Kraftreserven und die bessere Bank verfügten.

Doch gaben die Wilmsberger den Takt vor. Alexander Wehrmann sorgte nach gut einer Stunde für die Führung der Gastgeber, die sich in den verbleibenden 30 Minuten Angriffswelle um Angriffswelle ausgesetzt sahen. Der für den gelb verwarnten Fechtel eingewechselte Nicolas Kriwet erwies sich bisweilen als unlösbare Herausforderung. Grevens Westfalenliga erprobter Neuzugang tauchte ein ums andere Mal brandgefährlich vor Lukas Schröder auf. Wilmsbergs Schlussmann warf sich ihm zunächst erfolgreich in den Weg. Alleine in der 85. Minute musste er sich Kriwet geschlagen geben. „Er hat Alarm für drei gemacht“, freute sich Sommer über den gelungenen 45-Minuten-Auftritt seines zweiten Torjägers, der nach überstandener Verletzung auf einem guten Weg scheint. „So eine Kanone hätte ich auch gern zur Entlastung“, gestand derweil Brüggemann und erklärte, warum seine Mannschaft die Sturm-und-Drang-Phase der Grevener einigermaßen unbeschadet überstehen konnte: „Wir haben alles rein geworfen, was drin war.

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SVW: Schröder - Schemann, Wehrmann (85. Fischer), Markfort, Wies, Hermeling, Rego (64. Bredeck), Colalongo, Eisfeldt, Thoms - Hesener.



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