Do., 23.08.2018

Preußen Borghorst hält beim 1:3 gegen Westfalenligist SV Mesum lange Zeit gut mit Hätte er doch direkt geschossen

Montasar Hammami (Nr. 11) spaziert durch den Borghorster Strafraum und passt zu Michael Egbers (r.), der aus kurzer Distanz mit einem trockenen Schuss ins lange Eck die Führung erzielt.

Montasar Hammami (Nr. 11) spaziert durch den Borghorster Strafraum und passt zu Michael Egbers (r.), der aus kurzer Distanz mit einem trockenen Schuss ins lange Eck die Führung erzielt. Foto: gs

Borghorst - 

Preußen Borghorst hat sich im Kreispokal achtbar aus der Affäre gezogen. Die Mannschaft von Trainer Dirk Altkrüger ist gegen den Westfalenligisten SV Mesum zwar mit einer 1:3 (1:3)-Niederlage ausgeschieden und kommt nicht mehr in den Genuss der dritten Runde, allerdings hielt das Abwehrbollwerk um den sehr gut aufgelegten Torwart Niklas Kock 35 Minuten lang stand – bis die Gäste das 1:0 erzielten.

Von Günter Saborowski

„Wir haben das gut verteidigt, und Niklas Kock hatte einen wirklich guten Tag. Ich hätte mich gefreut, wenn wir das 1:1 ein wenig länger gehalten hätten. In der zweiten Halbzeit hat es uns der Gegner ein wenig leichter gemacht, aber unterm Strich bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden“, sagte Altkrüger nach dem Schlusspfiff.

Dabei hätten die Borghorster durch Malek Mallaamine sogar selbst in Führung gehen können, ja eigentlich sogar müssen. Doch der rechte Außenspieler des SCP zog es in der 23. Minute nach einem Pass von Julian Eilers in aussichtsreicher Position vor, noch einen Haken zu schlagen – womit die Chance vertan war.

Torreich wurde es schließlich ab der 35. Minute. Nach einer Flanke von Montasar Hammami erzielte Michael Egbers per Kopf die Führung für den Gastgeber. Überfällig, denn die Mesumer hatten wesentlich mehr Ballbesitz und bestimmten die Spielrichtung. Borghorst hatte jedoch Kontermöglichkeiten, deren zweite Mallaamine nach Pass von Sven Berghaus in der 28. Minute aus spitzem Winkel ebenfalls vergab.

Die Führung der Gäste konterten die Preußen allerdings mit dem postwendenden Ausgleich von Luca Rademacher (36.). Doch auch die hatte nicht lange Bestand. Als sich Hammami eine Minute später durch den Borghorster Strafraum dribbelte, ohne ernsthaft angegriffen zu werden, fiel das 2:1 durch Jan Lampen, der passgenau ins linke untere Eck traf.

Jetzt hatten die Mesumer Blut geleckt und riskierten mehr, denn Nico Brüggemanns 3:1 nach einem Eckball von Luca Schweder war mit vollem Risiko aus vollem Lauf genommen und passte genau – 3:1.

Halbzeit Nummer zwei war weniger spannend, lediglich Niklas Kock konnte sich noch einige Male auszeichnen. Ein Tor fiel allerdings nicht mehr.

Preußen Borghorst: Kock - Berning, Matic, Overhage, Reiß - Berghaus, Krumme (60. Weiermann) - Groll (60. König), Mallaamine - Rademacher (75. Jordan), Eilers.

Tore: 0:1 Rekers (35.), 1:1 Rademacher (36.), 1:2 Lampen (37.), 1:3 Brüggemann (39.).

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Ich hätte mich gefreut, wenn wir das 1:1 länger gehalten hätten.

Dirk Altkrüger

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