Fr., 24.08.2018

Fußball: Kreisliga A Niclas Kock soll den Preußen-Laden auch gegen den TuS Laer dicht halten

Malek Maalamine (l.) kam im Pokal gegen Mesum über die rechte, offensive Seite. Da stellte der Neuzugang aus Schöppingen seinen starken Antritt ein paar Mal unter Beweis.

Malek Mallamine (l.) kam im Pokal gegen Mesum über die rechte, offensive Seite. Da stellte der Neuzugang aus Schöppingen seinen starken Antritt ein paar Mal unter Beweis. Foto: gs

Borghorst - 

Der SC Preußen Borghorst und der TuS Laer 08 duellieren sich am Sonntag im A-Liga-Spiel der Woche. Beide Trainer haben großen Respekt vor dem jeweiligen Gegner. Wenn die Coaches damit richtig liegen, dann verspricht das Match im Sportzentrum ein richtiges unterhaltsames zu werden.

Von Marc Brenzel

Ron Konermann spielte selbst jahrelang für die Preußen. Daher wird die Partie in Borghorst für den neuen Trainer des TuS Laer 08 ein bisschen so etwas wie eine Reise in die eigene Vergangenheit. Und diesen Trip möchte sich Konermann am liebsten mit drei Punkten verschönern.

Dem steuert Dirk Altkrüger mit voller Kraft entgegen. „Laer ist sicherlich eine der besseren Mannschaften in der Kreisliga A, doch wenn wir hinten kompakt stehen, sollte es auch der TuS schwer haben“, taktiert der SCP-Coach.

Den Laden dicht zu halten, das ist die Hauptaufgabe von Niclas Kock. Mit dem Torwart war Altkrüger in der Vorbereitung nicht immer ganz so zufrieden, doch Kock hat sich mittlerweile den Status als Nummer eins redlich verdient.

Und auch ein Neuzugang sorgt für Freude: Malek Mallaamine, der in der Vorsaison für den ASC Schöppingen aktiv war. „Der hat einen super Antritt, muss im Zweikampf und im Stellungsspiel aber noch an sich arbeiten. Wenn wir ihn richtig fördern, kriegen wir das auf jeden Fall hin“, ist Altkrüger überzeugt.

Als Schwachpunkt hat der Übungsleiter aktuell die Chancenverwertung ausgemacht. In dieser Hinsicht gelte es, zwingend effektiver zu werden. Daher ist es besonders blöd, dass mit Maik Menke ein Stürmer mit Knipserqualitäten vier Wochen lang ausfällt. Und auch mit Kapitän Tom Rausch kann Altkrüger am Sonntag nicht planen.

„Ich habe mir die Preußen am Donnerstag im Pokal gegen Mesum angesehen. Mir hat wirklich gut gefallen, wie die über das Kollektiv kommen“, findet Konermann.

Da es bei Torjäger Nico Stippel im Oberschenkel zwickt, und Sinan Celik noch nicht bei 100 Prozent ist, setzt Konermann im Angriff auf junge Leute wie Paul Wesener-Roth und Leon Konermann. Felix Eissing, der zuletzt gegen Metelen auf der für ihn linken Seite im Mittelfeld zum Einsatz kam, bekommt ein Extralob von seinem Coach: „Super, wie der sich reinhaut.“ Das möchte Konermann auch morgen sehen.



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