So., 26.08.2018

Fußball: Kreisliga A Steinfurt Berghaus‘ Zauberfuß entscheidet – Borghorst besiegt Laer

Paul Wesener-Roth (r.) und die Laerer Offensivspieler fanden keine Mittel, die vielbeinige Preußen-Abwehr in Verlegenheit zu bringen.

Paul Wesener-Roth (r.) und die Laerer Offensivspieler fanden keine Mittel, die vielbeinige Preußen-Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Foto: Marc Brenzel

Borghorst - 

Über die Punkte vier, fünf und sechs darf sich der SC Preußen Borghorst freuen. Zwar blieb die Elf von Trainer Dirk Altkrüger spielerisch unter ihren Möglichkeiten, trotzdem wurde der TuS Laer mit 2:1 geschlagen. Daran hatte der Preuße mit der Rückennummer zehn einen nicht unerheblichen Anteil.

Von Marc Brenzel

Eigentlich hätte Preußen-Coach Dirk Altkrüger bis über beide Backen lachen können, schließlich gewann seine Elf ihr Heimspiel gegen den TuS Laer 08 mit 2:1 (1:1). Doch so richtig konnte sich der Übungsleiter nicht über die Punkte vier, fünf und sechs freuen. Dafür wäre die spielerische Vorstellung einfach zu schwach gewesen. „Jungs, statt immer nur was mit der Freundin zu machen, solltet ihr mal lieber zum Training kommen“, wurde Altkrüger deutlich.

Zunächst sah es auch nicht danach aus, als sollten die Borghorster die drei Zähler am Ort behalten. Offensiv waren die Adlerträger viel zu behäbig, und in der Defensive ließen sie den Gegnern zu viel Platz. Dass Leon Konermann den TuS nach einer Viertelstunde in Führung schoss, war die logische Konsequenz.

Fotostrecke: Preußen Borghorst gewinnt sein Heimspiel gegen den TuS Laer

„In der ersten Halbzeit haben wir meiner Meinung nach sehr konzentriert gespielt“, konnte sich Gäste-Trainer Ron Konermann durchaus mit der Leistung seiner Truppe in den ersten 45 Minuten anfreunden. Die Ausnahme bildete in der 22. Minute die Szene, die zum Ausgleich führte: Einen langen Diagonalball konnte die Laerer Abwehr nicht unterbinden, Gregorij Krumme scheiterte zwar an Laers Torwart Alexander Thüning, doch den Nachschuss drückte der aufgerückte Rechtsverteidiger René Weiermann über die Linie.

Zur Pause brachte Konermann Sinan Celik, um für mehr Gefahr im gegnerischen Strafraum zu sorgen. Was auf der Taktiktafel gut aussah, kam auf dem Rasen aber nicht zur Geltung. Dafür fehlte es den Laeren einfach an der nötigen Durchschlagskraft und Kreativität. Wenn es gefährlich wurde, dann nur bei den Vorstößen von Simon Eckelmeier auf der rechten Seite.

Dass Sven Berghaus ein echtes Zauberfüßchen besitzt, davor hatte Konermann seine Mannen gewarnt. Und in der 52. Minute stellte der Preuße seine Qualitäten diesbezüglich unter Beweis. Nach einem Foul von Eißing an Groll gab es 20 Meter vor dem TuS-Kasten einen Freistoß, den Berghaus direkt verwandelte – 2:1.

Die Nullachter eiferten dem Ausgleich hinterher, doch dabei sprang nicht viel heraus. Lediglich Moritz Brinck kam in eine prima Abschlussposition, scheiterte aber an Niclas Kock (81.).

Auf der Gegenseite trafen die Preußen in der Nachspielzeit bei ihren Kontern sage und schreibe drei Mal die Latte. Dazu Altkrüger: „Irgendwie passend – das war heute von beiden Seiten eine Leistung auf mittelmäßigem B-Liga-Niveau.“

Preußen Borghorst: Kock – Weiermann, Mader, Matic, Schulze Brock – Krumme, Berghaus (72. Köning) – Mallaamine (90. + 2 Hinke), Eilers, Berning – Groll (60. Rademacher).

TuS Laer 08: Thüning – Bröker (46. Celik), Blanke, L. Eißing – Eckelmeier, Hille, Dresa (65. Medding), Veltrup – Karatoprak (78. Brinck) – L. Konermann, Wesener-Roth.

Tore: 0:1 L. Konermann (15.), 1:1 Weiermann (22.), 2:1 Berghaus (52.).



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