So., 26.08.2018

TuS Altenberge schlägt Westfalenliga-Absteiger BSV Roxel mit 5:0 Gnadenlos effektiv

Fünf Mal gab es eine derartige Zusammenkunft am Sonntag im Spiel des TuS Altenberge gegen BSV Roxel. Hier wird Patrick Rockoff (2.v.l.) für seinen zweiten Treffer von (v.r.) Christian Hölker, Kai Sandmann und Malte Greshake beglückwünscht.

Fünf Mal gab es eine derartige Zusammenkunft am Sonntag im Spiel des TuS Altenberge gegen BSV Roxel. Hier wird Patrick Rockoff (2.v.l.) für seinen zweiten Treffer von (v.r.) Christian Hölker, Kai Sandmann und Malte Greshake beglückwünscht. Foto: Thomas Strack

Altenberge - 

Eine Halbzeit lang mühte sich der TuS Altenberge gegen Roxel und schoss dabei nur ein Tor. Dann wurden die Seiten gewechselt, und der TuS drehte richtig auf.

Von Günter Saborowski

Der TuS Altenberge entwickelt sich zur neuen Saison im eigenen Stadion als eine echte Macht. Gewannen die Altenberge schon im ersten Heimspiel gegen Kinderhaus mit 4:0, hatten die Zuschauer diesmal sogar fünf Mal einen Grund zum Jubeln, denn die Elf von Trainer Florian Reckels fegte Westfalenliga-Absteiger BSV Roxel mit 5:0 (1:0) vom Platz.

„Die erste Halbzeit spiegelt das Ergebnis nicht wider. Da habe ich Roxel sehr stark gesehen. Das haben wir in der Kabine angesprochen und es in der zweiten Halbzeit wirklich besser gemacht“, war Reckels mit dem Auftreten seiner Mannschaft nach dem Wechsel bestens zufrieden.

In Durchgang eins verlief die Begegnung noch einigermaßen ausgeglichen. Der TuS ging zwar mit 1:0 (25.) durch ein Abstaubertor von Patrick Rockoff nach einem Pfostenschuss von Kai Sandmann in Führung und hatte auch das Gros an Torchancen – doch die Gäste aus Roxel spielten munter mit und verzeichneten in der 29. Minute sogar einen Lattenkopfball von Sven Saerbeck.

Nach der Pause jedoch drehten die Altenberger richtig auf und hatten durch den agilen Sandmann ihre erste Chance (53.). Als Nico Haverkamp eine Minute später Rockoff im Sechzehner von den Beinen holte, brauchte es keinen Videobeweis, um zu erkennen, dass es Strafstoß geben muss. Sandmann verwandelte sicher zum 2:0 (54.). Damit nicht genug, erzielte Rockoff nach einer Flanke von Sandmann drei Minuten später per Kopf schon das 3:0.

Damit waren die Gäste eigentlich schon geschlagen, versuchten es aber weiter und wurden danach von Altenberge gnadenlos ausgekontert. Einziger Aufreger im Altenberger Strafraum war ein angebliches Handspiel in der 64. Minute, das jedoch vom Schiedsrichter nicht als solches angesehen wurde. Daraufhin gifteten sich die beiden Trainer an der Seitenlinie des Kunstrasens kurzzeitig an, und der TuS gab fünf Minuten nach dieser verbalen Auseinandersetzung die Antwort mit dem 4:0 durch Sandmann, der passgenau von Malte Greshake bedient worden war.

Nur wenige Zeigerumdrehungen später erhöhte Jakob Schlatt nach Zuspiel von Greshake sogar noch auf 5:0 (77.), wiederum begünstigt durch schnelles Umschalten der Altenberger, die nun mit Roxel Katz‘ und Maus spielten.

TuS Altenberge: Diekamp - Lütke Lengerich, Teriete, Kemper - Risau, Gerstung, Schlatt, Greshake (78. Schocke), C. Hölker - Sandmann (74. Kerelaj), Rockoff (70. Hagedorn).

Tore: 1:0 Rockoff (25.), 2:0 Sandmann (FE, 54.), 3:0 Rockoff (57.), 4:0 Sandmann (69.), 5:0 Schlatt (77.).



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