So., 26.08.2018

SV Burgsteinfurt gewinnt bei Arminia Ibbenbüren mit 5:4 Torfestival in Schierloh

Sven Mersch war in Ibbenbüren doppelt erfolgreich: einmal nach Vorarbeit von Alex Hollermann, einmal traf er vom Punkt.

Sven Mersch war in Ibbenbüren doppelt erfolgreich: einmal nach Vorarbeit von Alex Hollermann, einmal traf er vom Punkt. Foto: gs

Burgsteinfurt - 

Neun Tore und ein glückliches Ende für den SV Burgsteinfurt, der bei Arminia Ibbenbüren mit 5:4 gewann – allerdings mit Kai Hintelmann auch einen Spieler verlor.

Von Günter Saborowski

Was für ein verrücktes Spiel! „Das kann man auch gar nicht so richtig beschreiben“, waren Christoph Klein-Reesinks erste Worte, als er vom Auswärtssieg des SV Burgsteinfurt bei Arminia Ibbenbüren berichten sollte. Der Stemmerter Trainer fand schließlich doch noch eine Möglichkeit, den Spielverlauf und die neun Tore beim 5:4 (3:1)-Erfolg wiederzugeben.

„Es begann sehr schleppend, aber nach den beiden Führungstoren hatten wir den Gegner im Griff. Dann machen wir sogar das dritte Tor, das wegen Abseits nicht gegeben wurde, und Ibbenbüren macht im Gegenzug das 1:2“, versuchte sich Klein-Reesink mit einer Erläuterung der ersten Halbzeit, in der Sven Mersch nach Vorlage von Alex Hollermann die Führung erzielte und Lars Kormann mit einem Schuss aus 18 Metern auf 2:0 erhöhte.

Dann fiel der Anschlusstreffer, aber als Hollermann nach Flanke von Kormann auf 3:1 erhöhte, war der SVB wieder Herr im Haus.

Das sollte sich nach der Pause ändern, denn die Arminia glich durch zwei Tore von Domenik Breuer (Kopfball) und Gerrit Mahmutovic (Flachschuss in die lange Ecke) schnell aus. „Ich hatte, als wir aus der Kabine kamen, nie das Gefühl, dass wir das Spiel noch aus der Hand geben könnten“, wurde Klein-Reesink an diesem Tag eines Besseren belehrt.

Beide Trainer, so der Coach weiter, seien sich darin einig gewesen, dass es nicht „der Tag der Abwehrreihen“ war, denn nach Foul an Lars Bode erzielte Mersch per Strafstoß in der 62. Minute das 4:3 für den SVB. Dem ließ Mahmutovic mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern den erneuten Ausgleich folgen.

Den Siegtreffer für die Stemmerter erzielte letztlich Jonas Greiwe, der nach einem Eckball von Sam Anyanwu mit dem Kopf zur Stelle war.

Kai Hintelmann sah in der 76. Minute wegen Beleidigung die Rote Karte, doch aus der zahlenmäßigen Überlegenheit wussten die Gastgeber keinen Profit mehr zu schlagen.

SVB: Brameier - Bode, Hauptmeier, Radecke, Brake (62. Greiwe) - Bahlmann (62. Hintelmann), Schmerling, Anyanwu (87. Feldhues), Kormann - Mersch, Hollermann.

Tore: 0:1 Mersch (21.), 0:2 Kormann (26.), 1:2 Kitroschat (29.), 1:3 Hollermann (35.), 2:3 Breuer (55.), 3:3 Mahmutovic (58.), 3:4 Mersch (FE, 62.), 4:4 Mahmutovic (69.)4:5 Greiwe (74.).

Bes. Vorkommnisse: Rote Karte für Kai Hintelmann (SVB) wegen Spielerbeleidigung.



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