Fr., 31.08.2018

Steinfurt TB nur krassester Außenseiter

Yorrick Michaelis spielt in dieser Saison nach Dennis Schneuing an Nummer zwei beim TB, auch am Samstag im Heimspiel gegen den TTC Lantenbach.

Yorrick Michaelis spielt in dieser Saison nach Dennis Schneuing an Nummer zwei beim TB, auch am Samstag im Heimspiel gegen den TTC Lantenbach. Foto: Thomas Strack

Burgsteinfurt - 

Für den TB Burgsteinfurt beginnt die Tischtennissaison am Samstag mit einem Kracher: Die Stemmerter spielen gegen den Mitaufsteiger TTC Lantenbach, der drei Bulgaren in seinem Team aufbietet.

Von Günter Saborowski

Es könnte von Vorteil sein, wenn einige Tischtennisspieler des TB Burgsteinfurt demnächst Bulgarisch lernen würden. Bis zu diesem Samstag klappt das wahrscheinlich nicht mehr, aber im Rückspiel beim TTC Lantenbach (liegt bei Gummersbach im Bergischen Land) könnten sich die Stemmerter dann mit Vladimir Petkov, Nikolai Solakov oder Stanislav Ivanov ein wenig unterhalten.

Lantenbach gehört ebenso wie der TBB und der TTV Rees-Groin zu den Meistern der NRW-Ligen, die ab dieser Spielzeit in der Oberliga ihre Punktspiele austragen. Und, das stellt Sascha Beuing vom Turnerbund bereits jetzt klar: „Rees und wir gehören zu den schlechtesten Teams dieser Oberliga. Wir sind krasser Außenseiter, aber wir freuen uns auf diese Saison.“

Allein der TTC Lantenbach, wie Beuing sagt, eine komplett zusammengekaufte Mannschaft mit drei Bulgaren an eins, zwei und vier, sei so gut wie unschlagbar für den TB. Die Nummer eins, Petkov, war bulgarischer Meister und Einzelmeister in der Jugend. „Der hat schon Zweite Liga gespielt“, sagt der Älteste der Beuing-Brüder. „In den ersten beiden Spielen, also auch gegen Union Velbert II, dürften wir chancenlos sein“, so Beuing weiter.

Ähnlich sehe es bei den anderen Reservemannschaften aus, die einen Unterbau für ihre Erste brauchen, damit die bei Ersatz auch stark genug bleibt. Velbert beispielsweise spielt in der Dritten Bundesliga Nord. „Bei einigen Vereinen werden ständig drei, vier Spieler eingeflogen. Wenn die komplett antreten, haben wir kaum eine Chance – nur wenn Spieler bei denen fehlen oder sie uns vielleicht unterschätzen“, sagt die Nummer fünf des Turnerbunds.

Warum also der Aufstieg? Burgsteinfurt hätte doch auch verzichten können wie zum Ende der Saison 2016/17. „Wir haben das in erster Linie für Yorrick Michaelis getan. Der Junge hat sich über den Sommer noch mal stark verbessert. Der ist richtig heiß auf die Saison“, sagt Beuing, der es für seine Mannschaft als Vorteil ansieht, dass man seit drei Jahren in derselben Aufstellung (an 1 Schneuing, an 2 Michaelis, an 3 Lüken, an 4 Heckmann, an 5 S. Beuing, an 6 T. Beuing, an 7 Bäumer) und denselben Doppelpaaren spielt.

 

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Wir sind krasser Außenseiter, aber wir freuen uns auf diese Saison.

Sascha Beuing

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