So., 02.09.2018

SV Burgsteinfurt schlägt BW Aasee nach 0:1-Rückstand mit 3:1 Gegen zehn geht‘s leichter

Lars Kormann (r.), hier gegen Manuel Eustermann, wagte sich im zweiten Durchgang in viele Eins-gegen-Eins-Duelle und wurde mit dem Treffer zum 3:1-Endstand belohnt.

Lars Kormann (r.), hier gegen Manuel Eustermann, wagte sich im zweiten Durchgang in viele Eins-gegen-Eins-Duelle und wurde mit dem Treffer zum 3:1-Endstand belohnt. Foto: Heimspiel / Christian Lehmann

Burgsteinfurt - 

Mit kompakt und leidenschaftlich verteidigenden Gegnern hat der SV Burgsteinfurt in der Bezirksliga 12 so seine Probleme. Ähnlich wie Germania Horstmar im Derby vor zwei Wochen bereitete auch Blau-Weiß Aasee den Stemmertern lange Probleme. Beim 3:1 (1:1)-Erfolg half letztlich auch eine Gelb-Rote Karte für den Gegner.

Von Christian Lehmann

Kurz vor der Pause wendete sich das Blatt für bis dato fahrig und fehlerhaft agierende Gastgeber. Chris Radecke traf nach einem Freistoß von Lars Kormann zum 1:1 (35.), knappe zwei Minuten später wurde der Torschütze von Aasee-Spieler Daniel Bartelink von den Beinen geholt. Bartelink, der die Führung für die Gäste erzielt und dem SVB bis dato viele Probleme bereitet hatte, sah nicht zu Unrecht die Gelb-Rote Karte (37.).

Stemmerts Trainer Christoph Klein-Reesink war bis hierhin gar nicht zufrieden mit der Darbietung seiner Elf, brachte Max Feldhues sowie den gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrten Thomas Artmann und stellte sein System um. Nun lief vieles einfacher, vor allem Feldhues bereicherte das Spiel mit seiner Passqualität. Den Treffer zum 2:1 bereitete allerdings Lucas Bahlmann mit einem beherzten Solo über die rechte Bahn vor, Alex Hollermann stocherte die Murmel in der Mitte über die Linie (62.).

Fortan ließen die Hausherren in der Defensive mit Ausnahme einiger Standards – vor allem bei langen Einwürfen von Malte Lohnherr wurde es brenzlig – nur noch wenig anbrennen. Lars Kormann traf nach einer langen Flanke Hollermanns aus dem Halbfeld zum 3:1 (83.), ehe das Duo in der Schlussphase noch einige dicke Chancen verstreichen ließ. Das schmeckte dem Trainer natürlich nicht. „In der zweiten Halbzeit haben wir es deutlich besser gespielt, aber wir müssen mehr Tore schießen“, meinte Klein-Reesink. Im Spielerkreis nach der Partie machte er seinen Jungs deutlich, dass er von ihnen mehr erwartet, als sie an diesem Sonntag zeigten. „Wir müssen uns steigern.“

SVB: Brameier – Radecke (74. Brake, Hauptmeier, Moor, Schmerling – Anyanwu, Greiwe (46. Feldhues) – Bahlmann, Mersch (46. Artmann), Kormann – Hollermann; Tore: 0:1 Bartelink (10.), 1:1 Radecke (35.), 2:1 Hollermann (62.), 3:1 Kormann (83.); Gelb-Rote Karte: Aasees Bartelink (37./wiederholtes Foulspiel)



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