Do., 06.09.2018

Oberliga: TB Burgsteinfurt siegt gegen Lantenbach mit 9:5 Von wegen keine Chance

Klaas Lüken, die Nummer drei des TB, steuerte gegen den TTC Lantenbach zwei Einzelsiege und an der Seite von Dennis Schneuing einen Erfolg im Doppel bei.

Klaas Lüken, die Nummer drei des TB, steuerte gegen den TTC Lantenbach zwei Einzelsiege und an der Seite von Dennis Schneuing einen Erfolg im Doppel bei. Foto: Thomas Strack

Burgsteinfurt - 

Im Vorfeld bezeichnete sich der TB Burgsteinfurt gegen den TTC Lantenbach als krasser Außenseiter. Doch obwohl die Stemmerter drei Spiele abschenken mussten, gewannen sie mit 9:5.

Von Günter Saborowski

Die Oberliga der Herren hat ihre erste Sensation: Der TB Burgsteinfurt schlägt den TTC Lantenbach zu fünft mit 9:5. Christoph Heckmann, die Nummer vier des TB, musste sich mit einem Hexenschuss, den er sich beim Golf am Freitag eingefangen hatte, abmelden. Ersatzmann Jörg Bäumer feierte die Goldene Hochzeit seiner Eltern und konnte nicht eingesetzt werden. „Da wir im Vorfeld mit einer Niederlage gerechnet hatten, haben wir die drei Spiele abgeschenkt“, erläuterte Mannschaftskapitän Sascha Beuing.

Doch es kam alles ganz anders. Bereits das erste Doppel mit Klaas Lüken und Dennis Schneuing gegen Rosenberg/Stöck ging mit 3:0 an den TB. Doppel zwei mit Heckmann/Michaelis ging kampflos an Lantenbach, doch Doppel drei mit Sascha und Tim Beuing gegen Rups/Berger brachte den Gastgebern das 2:1.

Im oberen Paarkreuz lieferte Yorrick Michaelis gegen den ehemaligen bulgarischen Mannschaftsmeister Vladimir Petkov ein starkes Spiel, verlor aber nach fünf Sätzen (8:11, 9:11, 13:11, 11:9, 4:11). Dennis Schneuing hatte Nikolai Solakov zunächst klar im Griff, brauchte aber auch fünf Sätze, um die 3:2 (11:5, 11:4, 9:11, 7:11, 14:12) zu gewinnen.

„Klaas Lüken hat sensationell gespielt, so gut habe ich ihn noch nie gesehen“, kommentierte Beuing das 3:2 und 3:1 gegen Rups und Rosenberg. Im unteren Paarkreuz machten Tim und Sascha Beuing mit ihren Gegnern Stöck und Berger ebenfalls kurzen Prozess und gewannen mit 3:2 und 3:1.

Damit stand es 6:3 für die Stemmerter, bevor Schneuing gegen Petkov mit 0:3 verlor, dafür aber Michaelis den zweiten Bulgaren, Solakov, mit 3:1 in die Schranken verwies. „Das war der Genickbruch für Lantenbach. Die hatten uns sowieso derbe unterschätzt, und bei Solakov hatte ich den Eindruck, der ist noch gar nicht richtig eingespielt“, berichtete Beuing von der Partie.

Die letzten beiden Zähler zum 9:5 holten Lüken und Sascha Beuing gegen Rosenberg und Stöck.



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