Mi., 05.09.2018

Spielgemeinschaft feiert zweiten Saisonsieg SG Horstmar/Leer rockt die Liga

Johanna Terkuhlen (re.) traf zum zwischenzeitlichen 3:1 für die SG Horstmar/Leer.

Johanna Terkuhlen (re.) traf zum zwischenzeitlichen 3:1 für die SG Horstmar/Leer. Foto: Marc Brenzel

Horstmar - 

Es ist oberstes Gebot eines Aufsteigers, erst einmal kleine Brötchen zu backen. Selbst wenn es beim Saisonstart so prächtig läuft, wie es zurzeit bei der Spielgemeinschaft Horstmar/Leer.

Von Heiner Gerull

Zweiter Spieltag, zweiter Sieg – die SG Horstmar/Leer rockt die Bezirksliga. Nachdem der Aufsteiger bereits das erste Saisonspiel bei der „Zweiten“ von Germania Hauenhorst mit 4:3 gewonnen hatte, legte die Spielgemeinschaft am Sonntag zu Hause einen 5:3 (1:1)-Sieg gegen den VfL Wolbeck, der zuvor immerhin die „Zweite“ von Borussia Emsdetten mit 7:1 weggeputzt hatte, nach.

Stefan Schulze Schwarthoff gab dieser perfekte Saisonstart allerdings keinen Anlass, von seinem primären Saisonziel abzuweichen. „Das sind alles Punkte für den Klassenerhalt. Zunächst geht es für uns darum, nicht abzusteigen“, sagte der Trainer.

Die SG erwischte einen Auftakt nach Maß und ging durch einen Treffer von Sina Frahling nach Vorarbeit von Johanna Terkuhlen bereits in der fünften Minute in Führung. Doch in der 23. Minute kamen die Gäste zum 1:1-Ausgleich. Das Remis zur Pause war durchaus leistungsgerecht, denn beide Teams begegneten sich auf gleicher Augenhöhe.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Horstmarerinnen hellwach. In der 49. Minute beförderte Frahling den Ball per „Bogenlampe“ in den Wolbecker Kasten. Deren Torhüterin streckte sich vergebens. Die Kugel senkte sich zum 2:1 für die SG ins lange Eck. Und als Terkuhlen nach einem Schuss von Michelle Telgmann einen von der gegnerischen Torfrau abprallenden Ball in der 61. Minute zum 3:1 in die Maschen bugsierte, schien die Entscheidung gefallen zu sein.

Doch der Eindruck trog. Im Gefühl des sicheren Sieges kamen die Wolbeckerinnen noch einmal auf und trafen in der 68. und 75. Minute zum 3:3-Ausgleich. Was allerdings die Stärke der SG ausmacht, zeigte sie in der Schlussphase. Dank prächtiger Moral führte sie nochmals eine Wende herbei. In der 78. Minute legte Anna Kosakowski die Kugel geschickte in den Lauf von Maike Kreimer, die die SG mit dem 4:3 erneut nach vorne brachte. Das 5:3 steuerte in der 90. Minute Jette Hinkers bei, nachdem Kreimer zunächst an der VfL-Torhüterin gescheitert war. „Unser Sieg war das Ergebnis einer tollen Moral, die die Mannschaft heute wieder einmal gezeigt hat“, befand Schulze Schwarthoff.



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