Di., 04.09.2018

Petra Stöppler und die Schlieckmänner bei der WM in Port Elizabeth Der Genuss stand im Vordergrund

Jonas und Dieter Schlieckmann (kl. Bild) genossen den Wettkampf in Südafrika – auch wenn es teilweise recht hart war.Petra Stöppler büßte auf dem Rad wegen teilweise sehr grober Asphalts ein paar Stundenkilometer ein.

Jonas und Dieter Schlieckmann (kl. Bild) genossen den Wettkampf in Südafrika – auch wenn es teilweise recht hart war.Petra Stöppler büßte auf dem Rad wegen teilweise sehr grober Asphalts ein paar Stundenkilometer ein. Foto: privat

Steinfurt - 

Petra Stöppler sowie Dieter und Jonas Schlieckmann starteten am Wochenende in Südafrika bei der Weltmeisterschaft 70.3 über die Mitteldistanz und mussten dabei mit einigen Widrigkeiten kämpfen.

Drei Steinfurter Triathleten hatten am Wochenende die Ehre, bei der Weltmeisterschaft 70.3 (Mitteldistanz, 1,9/90/ 1,1 km) im südafrikanischen Port Elizabeth an der Startlinie zu stehen. Sie hatten sich für diese bei vergangenen Triathlonwettkämpfen auf Rügen beziehungsweise in Luxemburg qualifiziert.

Für die Steinfurter Petra Stöppler sowie Jonas und Dieter Schlieckmann ging es dabei realistischerweise weniger darum, um die vorderen Plätze der Weltmeisterschaft mitzukämpfen, als vielmehr das Event zu genießen und die individuell bestmögliche Leistung abzurufen, um sich mit einem ungewohnt starken Starterfeld zu messen.

Für Petra Stöppler vom Marathon Steinfurt und für alle anderen weiblichen Profi- und Amateur-Triathletinnen fiel der Startschuss am Strand der Nelson Mandela Bay bereits am Samstagmorgen, während die männlichen Starter sich noch einen Tag gedulden mussten. Die Stadt, die wahlweise „the windy city“ oder „the friendly city“ genannt wird, zeigte sich den Teilnehmerinnen am Samstag von beiden Seiten.

Bei sonnigen Temperaturen konnte Stöppler die 1,9 km im 17 Grad kühlen Indischen Ozean in 32:30 Minuten zurücklegen. Auf der Radrunde, die sich über die kompletten 90 Kilometer erstreckte und die entlang der Esplanade zum Nahoon River und kontinuierlich bergauf über Kind Williamstown bis zum Wendepunkt im, passenderweise, südafrikanischen Berlin führte, zeigte die Gegend dann ihre windige Seite.

Hier musste Stöppler, nicht zuletzt auch wegen teilweise sehr grober Asphaltstücke, ein paar Stundenkilometer auf dem Rad einbüßen und kam nach 3:04:26 Stunden in die Wechselzone, um ihre Laufschuhe zu schnüren. Auf der Laufstrecke wurde es für alle Läuferinnen an dem Tag richtig heiß, und Stöppler kämpfte mit der welligen Laufstrecke und den ansteigenden Temperaturen. Nach 1:56:46 Stunden ließ sie die 21,1 Laufkilometer hinter sich und überquerte zufrieden die Ziellinie nach 5:41:07 Stunden als 34. in der Altersklasse W 50.

Am Sonntag durfte dann das schlieckmannsche Gespann des Tri Team Steinfurts die gleichen Strecken für sich testen. Allerdings erwischten die männlichen Starter einen sehr verregneten und kalten Tag.

Das trotzdem recht ruhige Meer konnte Jonas nach 32:02 Minuten verlassen, Dieter folgte nach 36:30 Minuten. Auf den nassen Straßen der welligen Radstrecke mussten die Starter ihr Tempo anpassen, um mit den glatten Rennradreifen nicht zu stürzen, sodass Jonas nach 2:34:07 Stunden und Dieter nach 2:51:37 Stunden mit für sie vergleichsweise mittelmäßigen Radzeiten wieder in die Wechselzone nahe des Strandes zurückkamen. Dafür versöhnten sich beide noch mit guten Halbmarathonzeiten, sodass sie im Mittelfeld ihrer Altersklassen finishten.

Jonas Schlieckmann lief die 21,1 Kilometer in 1:36:40 Stunden und erreichte somit nach 4:48:53 Stunden als 215. in der stets sehr stark besetzten und teilnehmergrößten Altersklasse der 35-Jährigen das Ziel. Dieter Schlieckmann finishte den Lauf in exakt 2:00 Stunden und kam somit als 50. Starter der Altersklasse M 60 nach insgesamt 5:38:02 Stunden an.



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