Di., 13.11.2018

Tischtennis: Oberliga Borussia Dortmund ist zu stark für den TB Burgsteinfurt

Burgsteinfurt - 

Borussia Dortmund führt nicht nur die Tabelle in der Fußball-Bundesliga an, sondern thront auch an der Spitze der Tischtennis-Oberliga. Wie stark die Schwarz-Gelben sind, bekam jetzt der TB Burgsteinfurt zu spüren.

Von Marc Brenzel

Nichts zu erben gab es am Samstag für die Oberliga-Herren des TB Burgsteinfurt. Im Heimspiel gegen Spitzenreiter Borussia Dortmund II kassierten die Stemmerter eine 3:9-Niederlage.

Dabei ging es in den Doppeln vielversprechend los. Dennis Schneuing und Klaas Lüken (3:1) sowie Tim Beuing und Jörg Bäumer (3:2) brachten den TB mit 2:1 in Führung. Dabei zeigte sich wieder einmal, dass die Burgsteinfurter im Gegensatz zu einigen anderen Teams über sehr gut funktionierende Paarungen verfügen. „Dass wir da gut sind, hatten wir zuvor ja schon gegen Köln und Brackwede gezeigt“, erinnerte Teamsprecher Tim Beuing.

In den Einzeln standen die Hausherren jedoch auf verlorenem Posten. Vor allem im oberen Paarkreuz, in dem die Borussen mit Vu Tran Le und Wencheng Qi zwei echte Könner aufboten. Dennis Schneuing kam einem Sieg gegen Tram Le sehr nahe, doch wie zuletzt gelang es Burgsteinfurts Nummer eins nicht, ein Fünfsatzspiel nach Hause zu bringen.

Lüken überzeugte mit einem 3:0 gegen Kagan Kizilates und glich somit zum 3:3 aus. Am Nebentisch verlor Christoph Heckmann trotz guter Leistung gegen Marian Maiwald. Auch Bäumer hatte etwas Pech, dass er im Entscheidungssatz mit 9:11 gegen Marko Panic den Kürzeren zog. In den übrigen Duellen spielten die Dortmunder ihre Klasse aus und gewannen daher mit 9:3.

„Der eine oder andere Punkt wäre sicherlich mehr drin gewesen, aber nicht der Gesamtsieg. Diese Niederlage ist kein Beinbruch. Viel wichtiger ist das nächste Heimspiel gegen Bayer Uerdingen am 17. November“, hakte Tim Beuing das Kräftemessen mit dem Ligaprimus schnell ab.

Die Frauen des TB Burgsteinfurt hatten es am Samstag mit dem TTV Lage zu tun. Gegen den bis dato punktlosen Konkurrenten setzte es trotz des Heimvorteils eine überraschend deutliche 1:8-Niederlage. Den Ehrenpunkt steuerte Pranvera Fazliu mit einem 3:1-Erfolg gegen Valentina Klipsch bei.



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