Fußball: SV Wilmsberg
Der Budenzauber des SV Wilmsberg lebt

borghorst -

Die große Zeit des Hallenfußballs scheint vorbei. Doch der SV Wilmsberg widersetzt sich diesem Trend. Mehr als 1000 Zuschauer kamen im vergangenen Jahr, ähnlich viele erwarten die Piggen auch bei der Neuauflage des Budenzaubers ab dem 27. Dezember.

Donnerstag, 22.11.2018, 14:56 Uhr aktualisiert: 22.11.2018, 22:00 Uhr
Volle Tribünen sind garantiert, wenn vom 27. bis 29. Dezember das Hallenturnier des SV Wilmsberg über die Bühne geht. Im Restaurant von Jerry Omerovic (kl. Foto, oben) und im Beisein der Wilmsberger Sponsoren Franjo Cyran (r.), Berthold Blanke (l. Mitte) und Franz-Josef Gönner (r., Mitte) nahmen die Verantwortlichen des SV Wilmsberg Marius Wies (l.), Christof Brüggemann (unten, M.) und Klaus Brüning (o., l.) die Auslosung der Gruppen vor.
Volle Tribünen sind garantiert, wenn vom 27. bis 29. Dezember das Hallenturnier des SV Wilmsberg über die Bühne geht. Foto: Jan Gudorf

Es ist kein Geheimnis, dass der Hallenfußball schon bessere Zeiten erlebt hat. Der große Hype um die einst so beliebten Indoor-Kicks ist vorbei. Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel. So etwa beim SV Wilmsberg: „Für uns ist das ein ganz wichtiges Ereignis, und ich denke, dass wir auch in diesem Jahr wieder richtig was bieten können“, freut sich SVW-Vorstandsmitglied Klaus Brüning auf die 31. Auflage des Wilmsberger Budenzaubers, der vom 27. Dezember (Donnerstag) bis 29. Dezember (Samstag) in der Sporthalle der Buchenberg-Realschule ausgetragen wird.

Trainer, Vorstand und Sponsoren des SVW losten jetzt aus, welche Mannschaften in welchen Gruppen in der Vorrunde um den Einzug in die Finalrunde am Samstag kämpfen.

In der Gruppe A sind dies Vorwärts Wettringen (Bezirksliga), der FC Galaxy (Kreisliga B), Grün-Weiß Rheine (Kreisliga A) und die Jugendspielgemeinschaft Borghorst/Wilmsberg, die in der Kreisliga A um Meisterschaftspunkte kämpft.

In der Gruppe B treten der SV Bad Bentheim (Bezirksliga Weser-Ems), der SV Heek (Kreisliga A Coesfeld/Ahaus), DJK Blau-Weiß Greven (Kreisliga B) und Gastgeber SV Wilmsberg (Bezirksliga) gegeneinander an. Die Begegnungen dieser Gruppe werden am 27. Dezember ab 18.30 Uhr ausgespielt.

In Gruppe C treffen die U 23 des FC Gievenbeck (Bezirksliga), Preußen Borghorst, der TuS Laer (beide Kreisliga A) und die Reserve des SV Wilmsberg (Kreisliga B) aufeinander. In Gruppe D kämpfen der SV Burgsteinfurt (Bezirksliga), SuS Neuenkirchen II (Kreisliga A), die Altstars Borghorst und der FC Nordwalde (Kreisliga A) um den Einzug ins Finale.

Preislich bleibt beim Turnier der Piggen alles beim Alten: Der Sieger erhält 1000 Euro, der Zweite 500, der Dritte 300 und der Vierte 200 Euro.

„Ganz so einfach wie früher ist es nicht, ein Teilnehmerfeld mit 16 Mannschaften zusammenzubekommen“, räumt Brüning ein. Das läge einfach daran, dass viele Mannschaften nicht mehr so gerne in der Halle spielten. Dass die Piggen ihr Klassement entgegen dem Trend schon frühzeitig komplettiert hatten, lag im Interesse von Trainer Christof Brüggemann, der nicht viel Überzeugungskraft aufzuwenden brauchte, um die von ihm angesprochenen Vereine zu einer Teilnahme zu bewegen.

„Wir spielen gerne in der Halle, weil es einfach super Spaß macht“, sagt der Coach, der darüber hinaus die Rahmenbedingungen schätzt, die es einem ermöglichten, neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende zu intensivieren. Brüggemann sagt das nicht, weil es sich um eine vereinseigene Veranstaltung handelt. „Wir freuen uns auch schon auf die Turniere in Burgsteinfurt und Wet­tringen, an denen wir ebenfalls teilnehmen werden.“

Schließlich gibt es einen weiteren Grund, sich an den Tagen „zwischen den Jahren“ ins Zeug zu legen: Die für den Sieger ausgelobten 1000 Euro lassen es richtig klingeln in der Mannschaftskasse. Damit lässt sich schon etwas anfangen während der Saisonabschlussfahrt im Sommer.

Gespannt sein darf man darauf, welch eine Truppe die Borghorster „Altstars“ aufbieten werden. Koryphäen wie Thomas Grabowski, Thorsten Blanke oder Ron Konermann werden die Konkurrenz sicher aufmischen. Das dürfte ganz im Sinn der Zuschauer sein. Über 1000 waren es 2017.

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