SV Burgsteinfurt unterliegt bei Germania Hauenhorst mit 1:3
Einfach raus ohne Applaus

Burgsteinfurt -

Der SV Burgsteinfurt ist im Kreispokal ausgeschieden. Die Mannschaft von Trainer Christoph Klein-Reesink unterlag bei Germania Hauenhorst mit 1:3.

Samstag, 24.11.2018, 16:14 Uhr aktualisiert: 26.11.2018, 13:48 Uhr
In der ersten Halbzeit war vor dem Gehäuse der Gastgeber wenig los. Hier versucht sich Chris Radecke (r.) per Kopfball durchzusetzen, scheitert allerdings. Von Till Remke (kl. Bild, r.) ging über die linke Seite zu wenig Gefahr aus.
In der ersten Halbzeit war vor dem Gehäuse der Gastgeber wenig los. Hier versucht sich Chris Radecke (r.) per Kopfball durchzusetzen, scheitert allerdings. Von Till Remke (kl. Bild, r.) ging über die linke Seite zu wenig Gefahr aus. Foto: Günter Saborowski

Das Thema Kreispokal ist für den SV Burgsteinfurt seit Samstag Geschichte. Die Elf von Trainer Christoph Klein-Reesink unterlag bei Germania Hauenhorst mit 1:3 (0:0) und ist damit ausgeschieden.

„Dass wir verdient verloren haben, ist keine Frage. Speziell die erste Halbzeit war grauenvoll: zu wenig Bewegung, zu viele einfache Fehler und zu wenig Durchschlagskraft. Das wurde nach der Pause besser, vor allem in den ersten fünf Minuten, als Sven Mersch seine Chance hatte“, sagte Klein-Reesink nach dem Spiel.

Ohne Thomas Artmann, Lucas Bahlmann, Lars Kormann und Ricardo da Silva, der erst in der zweiten Halbzeit für Tobias Kiwit ins Spiel kam, fehlte es dem SV Burgsteinfurt an Ideen und Durchschlagskraft im Angriff. Somit spielte sich in Halbzeit eins wenig ab vor dem Tor der Gastgeber. Ganz anders der Kreisligist: Durch einen Freistoß Yannik Willers hatte Hauenhorst in der 20. Minute seine erste erwähnenswerte Torchance, die Rafael Romero jedoch zur Ecke klären konnte. Möglichkeit Nummer zwei gehörte ebenfalls dem SV Germania. Als Willers‘ Flanke in der Mitte Karsten Wessel fand, musste sich Romero schon ordentlich strecken, sonst hätte es bereits jetzt 1:0 für den Gastgeber gestanden. Als der Stemmerter Keeper in der 45. Minute vor dem eigenen Tor den Ball vertändelte, hatten Willers und Marius Reckels die größte Chance zur Führung. Romero machte seinen Fehler aber mit einer Glanzparade gegen Reckels wieder gut.

Nach der Pause, vornehmlich nach dem Elfmeter und der Hinausstellung von Lars Bode, war Hauenhorst endgültig auf die Siegerstraße eingebogen. Als Jens Bäumer im Laufduell gegen Bode und Max Feldhues zu Fall kam, zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt, und Michael Heckmann verwandelte sicher zum 1:0 für Hauenhorst. „Nie im Leben war das ein Elfmeter. Das war ein ganz normales Laufduell“, urteilte Klein-Reesink.

Wenig später ging Schiedsrichter Jens Kamphues an die Seitenlinie zum SVB-Coach und schickte ihn hinter die Bande. Von dort musste der Klein-Reesink das 0:2 seiner Mannschaft mitansehen, als sich Jan-Hendrik Koers über die linke Seite durchsetzen konnte und dessen Flanke Willers fand, der zum 2:0 für den SV Germania einlochte.

Mit dem 0:3 von Anil Kesluhoglu (68.) war die Partie gelaufen. Daran änderte auch der Ehrentreffer durch Feldhues in der Nachspielzeit nichts mehr.

SVB: Romero - Bode, Hauptmeier, Radecke, Kiwit (46. da Silva) - Feldhues, Schmerling - Mersch (78. Teigeler), Anyanwu, Remke - Hollermann.

Tore: 1:0 Mi. Heckmann (55., FE), 2:0 J. Willers (62.), 3:0 Anil Kesluhoglu (68.), 1:3 Feldhues (90+1).

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Lars Bode (55., wiederholtes Foulspiel), Innenraumverweis für SVB-Trainer Klein-Reesink (60.).

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6212605?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686802%2F
Nachrichten-Ticker