Fußball: Kreispokal-Viertelfinale
FSV Ochtrup schnuppert gegen Borussia Emsdetten an einer Überraschung

Ochtrup -

A-Ligist FSV Ochtrup hatte gegen den drei Spielklassen höher angesiedelten Westfalenligisten eine große Überraschung vor Augen. Doch am Ende fehlten dem Außenseiter 14 Minuten für den Coup.

Sonntag, 25.11.2018, 17:02 Uhr aktualisiert: 25.11.2018, 17:07 Uhr
FSV-Mannschaftskapitän Janik Hannekotte bot wie seine Ochtruper Teamgefährten trotz einer 2:4-Pokalniederlage gegen Westfalenligist Borussia Emsdetten eine bärenstarke Leistung.
FSV-Mannschaftskapitän Janik Hannekotte bot wie seine Ochtruper Teamgefährten trotz einer 2:4-Pokalniederlage gegen Westfalenligist Borussia Emsdetten eine bärenstarke Leistung. Foto: Thomas Strack

Der FSV Ochtrup schnupperte am Samstag an einer ganz großen Überraschung, doch fehlten dem heimischen A-Kreisligisten 14 Minuten, um gegen den drei Spielklassen höher angesiedelten Westfalenligisten Borussia Emsdetten einen Coup zu landen. So hieß es am Ende eines lange Zeit spannenden Pokalspiels 2:4 (1:1), womit die Emsdettener nun im Halbfinale auf den Liga-Konkurrenten SuS Neuenkirchen treffen.

„Ich glaube, wir haben heute alles reingeworfen. Mit ein bisschen Glück wäre sogar mehr möglich gewesen“, traf Ochtrups spielender Co-Trainer Tim Niehues den Kern. Der FSV ging durch Mohammed Sylla in der elften Minute in Führung. Der quirlige Angreifer hatte sich auf der linken Außenbahn durchgesetzt. Seine eigentlich als Flanke programmierte Aktion wurde jedoch zu einem Torschuss, und weil sich Borussias Keeper Lars Dömer zu weit vor seinem Kasten befand, senkte sich die Kugel zum 1:0 für den FSV ins Netz.

Der Treffer zeigte Wirkung beim Gegner. Denn einige Minuten später hätte Sylla gar das 2:0 vorlegen können, doch allein vor Dömer schloss er zu unplatziert ab, sodass der Borusse gerade noch parieren konnte. Emsdettens erste Chance führte in der 37. Minute prompt zum Ausgleich. FSV-Schlussmann Robin Neumann wehrte zunächst gegen Tom Holöchter ab. Nach einem Eckstoß war Marius Klöpper per Kopf zur Stelle und vollendete zum 1:1.

Nach der Pause besaßen die Ochtruper zwei weitere gute Möglichkeiten. In der 48. Minute traf Lukas Hö­seler den Ball nicht richtig, und nur fünf Minuten später schoss Marcel Strübig die Kugel aus sechs Metern am Tor vorbei – spätestens hier wäre eigentlich die FSV-Führung fällig gewesen.

Es sollte sich rächen, dass diese Chancen ausgelassen wurden. In der 76. Minute wehrte Marvin Hauering den Ball nach einer Flanke im eigenen Strafraum reflexartig mit den Händen ab. Den Handelfmeter versenkte Jan Kortevoß zum 2:1. Ein Doppelschlag von Marco Pereira Ferreira (80.) und Kortevoß (87.) brachten schließlich noch das schmeichelhafte 4:1. In der Nachspielzeit betrieb Niehues mit dem 2:4 noch Ergebniskosmetik. – FSV Ochtrup: Neumann – Strübig (58. Kutzmann), Haumering, Carvalho (84. Sendker), Vieira – Hannekotte – Ahlers, Ozak, Niehues, Sylla – Höseler (70 Wolf). – Tore: 1:0 Sylla (11.), 1:1 Klöpper (37.), 1:2 Kortevoß (76./Handelfmeter), 1:3 Pereira Ferreira (80.), 1:4 Kortevoß, 2:4 Niehues (90.).

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