Fr., 07.12.2018

Fußball: Kreisliga A Preußen Borghorst und Westfalia Leer haben nichts zu verschenken

Letztmalig gemeinsam an der Seitenlinie: Dirk Altkrüger (re.) und sein „Co“ Michael Straube, der an die Stelle des bisherigen Cheftrainers treten wird.

Letztmalig gemeinsam an der Seitenlinie: Dirk Altkrüger (re.) und sein „Co“ Michael Straube, der an die Stelle des bisherigen Cheftrainers treten wird. Foto: Heiner Gerull

Borghorst - 

Für Dirk Altkrüger ist es das letzte Spiel als Trainer des SC Preußen Borghorst. Klar, dass er sich zum Abschied einen Sieg wünscht. Doch Westfalia Leer fährt nicht nach Borghorst, um dort Gastgeschenke zu verteilen. Das aus besonderem Grund.

Von Heiner Gerull

Ein Hauch von Abschied schwingt mit, wenn der SC Preußen Borghorst am Sonntag den SV Westfalia Leer empfängt. Nach anderthalb Jahren verlässt Dirk Altkrüger den SCP, und es überrascht nicht, wenn die Vorgabe des scheidenden Trainers lautet: „Ich möchte mich nicht mit einer Niederlage verabschieden.“

Es ist ein frommer Wunsch, denn nur allzu gut weiß Altkrüger, dass selbst in der Kreisliga A kein Platz für Sentimentalitäten ist. Vor allem dann nicht, wenn dem einen das Wasser bis zum Halse steht wie derzeit dem SCP, und auf der anderen Seite auch Westfalia Leer sich seiner Sache noch nicht sicher sein kann. Hüben wie drüben geht es um den Klassenerhalt. Punkte hat deshalb keine der beiden Mannschaften zu verschenken. Dementsprechend wird es am Sonntag richtig zur Sache gehen. Da es zudem das erste Spiel ist, das der SCP auf dem neuen Kunstrasen bestreiten wird, werden die Gastgeber alles daransetzen, diesen Einstand mit drei Punkten zu versehen.

Das wird aber schwer genug. Denn Westfalias Trainer Thomas Overesch kündigte im Vorfeld der Partie an, dass er mit „voller Kapelle“ in Borghorst antreten wird. „Ich habe die Qual der Wahl und musste deshalb schon einigen Spielern mitteilen, dass sie ihre Sporttasche zu Hause lassen können.“

Zudem hat Westfalia aus dem Hinspiel, das die Preußen mit 2:0 gewannen, noch eine Rechnung offen. „Diesmal wollen wir es besser machen“, bekräftigt Overesch. Wobei die Trainer durchaus konträrer Meinung sind, wenn es darum geht, das Hinspiel zu bewerten. „Es war auch eine Portion Glück dabei“, verkündet Altkrüger rückblickend.“ Overesch indes sagt, Borghorsts Sieg sei verdient gewesen. Am Sonntag werden die Karten neu gemischt. Der SC Preußen schöpft mit Ausnahme des an der Schulter operierten Maik Menke personell aus dem Vollen. Beide Teams treten also nahezu in Bestbesetzung an – gute Voraussetzungen also für ein spannendes A-Liga-Spiel.

 



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