Zweite Bundesliga der Frauen
Noch ist alles möglich für den SCS

Steinfurt -

In der fünften Runde der Zweiten Frauenbundesliga ging es für die Steinfurter Schachdamen gegen den Reisepartner Blauer Springer Paderborn. Ein Unentschieden hätte zum Klassenerhalt gereicht – das gelang dem SCS aber nicht.

Dienstag, 11.12.2018, 12:28 Uhr
Julia Freitag verlor ihre Partie am ersten Brett.
Julia Freitag verlor ihre Partie am ersten Brett. Foto: SCS

In der fünften Runde der Zweiten Frauenbundesliga ging es für die Steinfurter Schachdamen gegen den Reisepartner Blauer Springer Paderborn. Ein Unentschieden hätte zum Klassenerhalt gereicht – das gelang aber nicht.

Die Steinfurter mussten auf ihr zweites Brett verzichten, da Natia Engels einen anderen Mannschaftskampf bestreiten musste. So fuhr der SCS mit Ersatz, aber gut aufgestellt nach Paderborn. Der Gegner bot seine beste Mannschaft auf.

Carolin Schmitz (Brett 6) verlor zunächst einen Bauern. Durch einen fehlerhaften Zug ihrer Gegnerin konnte sie aber noch ein Remis erhaschen. Somit stand es bereits nach zwei Stunden 0,5:0,5. Eine Stunde später ging es Knall auf Fall. Kristianne Tempelman (Brett 3) verlor ihre Partie. Sie übersah einen Mattangriff ihrer Gegnerin und gab auf. Zeitgleich gewann Jovana Miljkovic (Brett 2) ihre Partie. Ihre Gegnerin konnte die Umwandlung des Bauern zu einer Dame nicht mehr abwehren.

Im Minutentakt ging es weiter. Hannah Möller (Brett 4) und Karina Veldhuis (Brett 5) stellten fast zeitgleich eine Figur ein. Mit einer Figur weniger und schlechterer Stellung sahen beide wenig Sinn, die Partie fortzusetzen. Sie gaben beide auf. Somit hatten die Paderborner bereits ihren Sieg mit 3,5:1,5 in der Tasche.

Julia Freitag (Brett 1) und Mannschaftsführerin der Damen kämpfte noch weitere zwei Stunden. Am Ende reichte es nicht. Sie verlor ebenfalls.

Steinfurt liegt jetzt auf Platz vier. Zwei Partien stehen noch aus. Ein Unentschieden in einer reicht zum Klassenerhalt. Rechnerisch ist ein Abstieg damit noch möglich. Die Mannschaft geht allerdings davon aus, dass der Abstieg keine Sache für sie ist. „Wir haben es selber in der Hand und werden am 12. Januar kämpfen“, so Carolin Schmitz, 1. Vorsitzende des SCS.

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